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«Der Klimawandel bedroht unsere Sicherheit» – Nato-Generalsekretär fordert Umdenken



FILE - In this Feb. 16, 2017 file photo, NATO Secretary General Jens Stoltenberg speaks during a media conference at NATO headquarters in Brussels.  The current naval standoff between France and Turkey is shining a spotlight on NATO's struggle to keep its ranks in order and reveals how difficult it is to run the world's biggest military alliance while respecting U.N. resolutions and arms embargoes when members are on different sides in a conflict, as in Libya. (AP Photo/Virginia Mayo, File)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bild: keystone

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat einen stärkeren Fokus auf den Kampf gegen den Klimawandel innerhalb des Militärbündnisses gefordert. «Der Klimawandel bedroht unsere Sicherheit», schrieb Stoltenberg in einem Gastbeitrag für die «Welt am Sonntag».

«Daher muss die Nato mehr tun, um den Klimawandel besser zu verstehen und ihn in alle Aspekte unserer Aufgaben einzubeziehen, von der militärischen Planung bis hin zur Art und Weise, wie wir unsere Streitkräfte ausbilden und trainieren.»

Stoltenberg schrieb weiter, die Nato und ihre Mitgliedstaaten hätten auch die Verantwortung, zum Klimaschutz beizutragen, indem sie weniger Emissionen verursachten. Seit langem konzentriere man sich auf die Treibstoffeffizienz, um die militärische Effektivität zu verbessern. Eine geringere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, «zum Beispiel durch den Einsatz von Solarzellen zur Versorgung von Feldlagern, wird nicht nur zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen. Sie kann auch die Sicherheit unserer Truppen und unserer Ausrüstung erhöhen, indem sie unsere Fähigkeit zu unabhängigem und flexiblem Handeln verbessert».

Die Nato müsse darauf vorbereitet sein, auf klimabedingte Katastrophen zu reagieren, «so wie wir es während der Covid-19-Krise getan haben». In diesem Jahr hätten die Nato-Staaten weltweit Hunderte Tonnen medizinische Ausrüstung geliefert, fast hundert mobile Krankenhäuser errichtet und Patienten und medizinisches Personal transportiert, schrieb Stoltenberg. (sda/dpa)

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