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Wieder Anschlag in Nigeria: 49 Tote



CAPTION CORRECTION, CORRECTS TO CLARIFY SYNTAX IN FIRST SENTENCE - People look at debris from a bomb blast in the university town of Zaria , Nigeria, Tuesday, July 7, 2015. A bomb blast in Nigeria's northern university town of Zaria killed dozens of people Tuesday, including a 2-year-old toddler, the Kaduna state governor reported, the latest in a string of deadly bombing and shooting attacks by the Boko Haram Islamic extremist group. (AP Photo)

Passanten in der nigerianischen Stadt Zaria begutachten den Schaden nach einem Bombenanschlag am 7. Juli (Archivbild). Bild: AP/KEYSTONE

Bei einem Doppelanschlag auf den zentralen Markt der Stadt Gombe im unruhigen Nordosten Nigerias sind mindestens 49 Menschen getötet worden. Zudem seien 71 Menschen verletzt worden, mehrere davon so schwer, dass sie in Lebensgefahr schwebten, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur AFP.

Die Opferzahl könne weiter steigen. Unter den Toten waren viele Kinder und Frauen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, der jedoch die Handschrift der islamistischen Rebellengruppe Boko Haram trug, die in der Region immer wieder derartige Angriffe begeht.

Der Händler Badamasi Amin hatte zuvor berichtet, die erste Explosion habe sich an einem Schuhladen ereignet, die zweite sei wenige Minuten später auf der gegenüberliegenden Strassenseite erfolgt, als er sich mit anderen Händlern und Käufern um die Verletzten der ersten Explosion bemühte. 

Der Markt war im Moment des Anschlags voller Menschen, die vor dem Fest Eid al-Fitr zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan am Freitag letzte Einkäufe erledigen wollten.

Gombe war in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel von Bomben- und Selbstmordanschlägen. Im Februar hatten hunderte Kämpfer von Boko Haram die Stadt gestürmt und über Stunden auf die Bewohner gefeuert. 

Der gleichnamige Staat grenzt an die Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa, die am schwersten vom Aufstand der Islamisten betroffen sind. Boko Haram kämpft seit 2009 mit Gewalt gegen den nigerianischen Staat. Seitdem wurden in den Konflikt mehr als 15'000 Menschen getötet. (trs/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 17.07.2015 09:28
    Highlight Highlight All die widerlichen Selbstmordanschläge durch die Terroriosten von Boko Haram, Daesh (IS) etc. haben bei allem Leid der Angehörigen von Opfern etwas sehr positives: Die Mörder kehren nicht mehr nach Europa in die Sozialsysteme zurück. Besser und sicherer als Frontex- und Schengenabkommen allemal!

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