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FILE - in this Nov. 15, 2017, photo, medical doctor Lee Cook-jong describes the parasites found inside the body of a North Korean soldier at Ajou University Medical Center in Suwon, South Korea. Hospital officials say on Saturday, Nov. 18, 2017, the condition of the North Korean soldier severely wounded by gunfire while escaping to South Korea is gradually improving after two surgeries but it's too early to tell whether he makes a recovery.(Kim In-chul/Yonhap via AP, File)

Chefchirurg Lee Cook-jong informiert über die Operation am nordkoreanischen Soldaten. © Bild: AP/Yonhap

Dramatische Flucht: Nordkoreanischer Soldat war von Würmern befallen

Der Soldat, der von Nord- nach Südkorea floh, war von Parasiten befallen. Der Wurmbefall deutet auf die schlechte Ernährung in der nordkoreanischen Armee hin.



Das UNO-Kommando in Südkorea (UNC) veröffentliche am Mittwoch ein Video, in dem zu sehen ist, wie ein nordkoreanischer Soldaten flieht. Er wird von seinen Kameraden entlang der schwer bewachten Landesgrenze bei Panmunjom verfolgt.

Der Flüchtende wurde schwer verletzt von südkoreanischen Soldaten in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der behandelnden Ärzte ist er nach zwei Operationen mittlerweile wieder bei Bewusstsein.

Bei diesen wurden nicht nur die Schussverletzungen behandelt. Wie mehrere Medien berichten, fanden die Ärzte im Darm des Patienten bis zu 27 cm lange Würmer. Der Wurmbefall deutet auf schlechte Ernährung in der nordkoreanischen Armee hin.

Die New York Times zitiert den Chef-Chirurgen Lee Cook-jong: «In meinen 20 Jahren als Arzt habe ich sowas bisher nur in Lehrbüchern gesehen.» Man habe Dutzende der Parasiten gefunden. 

In Nordkorea werden die Felder teilweise mit menschlichen Exkrementen gedüngt, was zur Verbreitung beiträgt. Experten sind deshalb über den Befall nicht überrascht. (kob)

Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

Video: srf

 

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    Alle Leser-Kommentare
  • elnino 23.11.2017 21:15
    Highlight Highlight Naja, würde diese Nachricht eher mit Vorsicht geniessen. Bekanntermaßen haben ja beide Teile Koreas enorme Propaganda- und PR-Apparate...

    Das fängt mit der musikalischen Beschallung an der Grenze an und geht sogar hin zur Verbreitung von Flugblättern inklusive Fake News
    • G. Nötzli 24.11.2017 04:54
      Highlight Highlight Sind Sie auch so ein Nordkorea-Versteher?

      Scheint momentan ein Trend zu sein.
    • karl_e 24.11.2017 11:33
      Highlight Highlight Es ist noch nicht so lange her, da waren auch in der Schweiz die Spulwürmer und andere Würmchen häufige Darmbewohner, denn auch hierzulande wurden damals die Felder mit Klärschlamm, also menschlichen Exkrementen, gedüngt.
    • Darkside 24.11.2017 17:13
      Highlight Highlight Naja dass diese Grenze permanent videoüberwacht wird dürfte klar sein. Ich verkaufe jeden Tag hochentwickelte PTZ-fähige IP Kameras die mit der richtigen Software bestückt problemlos autonom einer Person im festgelegten Perimeter folgen können. Sogar eine 'Übergabe' von einer Kamera zur nächsten ist technisch kein Problem. Und das kostet nicht Mal alle Welt.

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