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Palästinenser möchten von Schweiz organisierte Friedenskonferenz

Der palästinensische Ministerpräsident Mohammed Schtajjeh wünschte sich, dass die Schweiz eine internationale Nahost-Friedenskonferenz einberufen würde. (Archivbild)

Premierminister Mohammed Schtajjeh. (Archivbild) Bild: AP



Die palästinensische Autonomiebehörde lehnt Friedensgespräche mit Israel ab, ebenso eine Vermittlung der USA. Aber die Schweiz könnte eine internationale Friedenskonferenz organisieren, sagte der palästinensische Premier Mohammed Schtajjeh in Genf.

Das Problem sei nicht die Vermittlung zwischen den Amerikanern und ihnen, sagte Schtajjeh am Mittwoch am Rande der 100. Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Problem sei das Ende der israelischen Besatzung.

Keine Gespräche mit Donald Trump

Die Palästinenser-Führung lehnt Gespräche mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump ab, seit diese Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt hat. Die Palästinenser beanspruchen den Osten Jerusalems als Hauptstadt eines künftigen Palästinenser-Staates für sich.

Vom noch nicht veröffentlichten Friedensplan von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, sind bisher nur wenige Details bekannt. In dem Plan soll allerdings nicht von «zwei Staaten» die Rede sein, was bei Palästinensern scharfe Kritik hervorgerufen hatte. (sda/mim)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scott 12.06.2019 20:50
    Highlight Highlight Muss nicht sein.
  • Maya Eldorado 12.06.2019 20:44
    Highlight Highlight Das Einzige was ich als Einzelmensch im Moment machen kann - Palästinensisches Olivenöl kaufen in Bio-Qualität.
    Ich habe eine Freundin, deren Mann Palästinenser aus dem Gazastreifen ist. Sie verkauft es an Märkten.
    • Smeyers 13.06.2019 07:10
      Highlight Highlight Olivenöl anzupflanzen und zu verkaufen ist sicherlich der bessere Weg anstatt sich mit Feuerdrachen und Raketen bemerkbar zu machen. Gaza war vor der Hamas einer der größten Gemüse Lieferanten für Israel. Weiter so.
  • Smeyers 12.06.2019 18:36
    Highlight Highlight Die Palästinser sollten zuerst einmal die eigene Korruption bekämpfen und aufhören Raketen von Gaza gegen die israelische Zivilbevölkerung zu schliessen. Dann macht eine Konferenz einen Sinn. Sonst ist es nur Zeitverschwendung, für alle Beteiligten.
    • Ueli der Knecht 13.06.2019 00:12
      Highlight Highlight Die Israelis sollten "zuerst einmal" die eigene Kriminalität "bekämpfen" und sich aus allen illegal besetzten Gebieten zurückziehen, sowie alle illegal erstellen Siedlungen räumen und den Palästinensern übergeben. "Dann macht eine Konferenz einen Sinn. Sonst ist es nur Zeitverschwendung, für alle Beteiligten."

      Ich hoffe, du bemerkst inzwischen, wie infantil deine Forderungen sind, Smeyers. Und falls nicht, dann überlege dir bitte, zu welcher Seite du gehörst, und schaue erst auf deiner Seite zum Rechten.

      "Bevor du die Welt veränderst, fange zunächst bei dir selbst an!"
      -Mahatma Gandhi.
    • Avenarius 13.06.2019 10:31
      Highlight Highlight Die Israelis sollten zuerst mal die Korruption ihrer fetten Beamten auflösen und aufhören sich wie Nazis zu benehmen, indem sie Land einnehmen, auf das sie Null Anspruch haben. Und Israel soll aufhören die Palästinenser zu terrorisieren und das gestohlene Land zurückgeben. Der David sitzt in Palästina und Goliath-Moloch in Israel. Falls man das noch jemandem erklären muss.
    • Burkhardt Weis 13.06.2019 16:57
      Highlight Highlight Ueli du bist ein Knecht,

      es ist umgekehrt die Israelis sollten ihr ganzes Land wieder bekommen was ihnen verheißen ist. Den kriegerischen Palästinensern gehört nicht müde gehörte auch nie das Land. Während die Palästinenser damit beschäftigt sind sich selbst zu schaden indem sie versuchen israel einzunehmen wird Israel immer stärker, Israel hat immer gegen seine Feinde gesiegt seit sie ihr Land 1948 wieder bekommen haben und du noch sonst wer kann das Verhindern. Wer Israel verflucht wird verflucht und wer Israel segnet wird gesegnet -1Mos 12, 3
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sisiphos 12.06.2019 15:17
    Highlight Highlight Clever, die Schweiz als Vermittlerin anzurufen. Und wie ich hoffe, wird sie die Rolle annehmen. Und nicht allzu sehr vor den USA kriechen...

Schwere Vorwürfe an Israel – Uno-Experten fordern Stopp von tödlicher Gewalt

Zwei Wochen vor dem Jahrestag der blutigen Palästinenserproteste am Grenzzaun zwischen Gaza und Israel verlangen Uno-Experten dringend neue Einsatzregeln für das israelische Militär. Die Erlaubnis tödlicher Schüsse gegen die Demonstranten sei in den meisten Fällen illegal, sagte Santiago Canton am Montag in Genf.

Er ist der Vorsitzende der Kommission, die die Gewalt an der Grenze seit Ende März vergangenen Jahres untersucht. Sie war vom Genfer Uno-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.

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