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FILE - In this March 4, 2018 file photo, Jeff Bezos and wife MacKenzie Bezos arrive at the Vanity Fair Oscar Party in Beverly Hills, Calif. The founder of Amazon and his wife have made their largest political donation to date, giving $10 million to With Honor, a nonpartisan political-action committee devoted to helping military veterans win election to Congress. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP, File)

Bild: AP Invision

«Habe unverhältnismässig viel Geld» – Ex von Amazon-Chef will Hälfte des Vermögens spenden



Nach ihrer Scheidung von Amazon-Chef Jeff Bezos will seine Ex-Ehefrau MacKenzie Bezos mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens spenden. Bezos trat der Initiative «The Giving Pledge» bei, wie die Organisation am Dienstag mitteilte.

Die Unterzeichner verpflichten sich, zu ihren Lebzeiten oder in ihrem Testament mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen. In einem Schreiben von MacKenzie Bezos hiess es, sie habe «eine unverhältnismässig grosse Geldsumme», die sie teilen könne. Sie werde ihren «bedächtigen Ansatz zur Philantropie» weiterverfolgen, «bis der Safe leer ist».

Scheidung nach 25 Ehejahren

Jeff (55) und MacKenzie Bezos (49) hatten im Januar angekündigt, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen. Im April einigten sie sich auf die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens.

Im weltweiten Milliardärs-Ranking Bloomberg Billionaires Index wird MacKenzie Bezos mit einem geschätzten Vermögen von 36.6 Milliarden Dollar auf Platz 22 geführt. Globaler Spitzenreiter ist weiterhin Jeff Bezos mit geschätzten 114 Milliarden Dollar.

«The Giving Pledge» teilte am Dienstag weiter mit, neben MacKenzie Bezos seien seit dem vergangenen Jahr weitere 18 Philantropen der Initiative beigetreten. Damit sei die Zahl der Unterzeichner, die aus 23 Ländern stammten, inzwischen auf 204 angewachsen.

Jeff Bezos beteiligt sich an der Initiative hingegen nicht. Er hatte allerdings im September die Gründung eines Zwei-Milliarden-Dollar-Fonds zugunsten obdachloser Familie und von Bildungsprojekten in armen Gemeinden bekanntgegeben.

MacKenzie Bezos hatte im April mitgeteilt, sie sei «glücklich» damit, Jeff Bezos 75 Prozent der Amazon-Aktien zu überlassen und zusätzlich die Stimmrechte ihrer Papiere an ihn abzutreten. Auch die Beteiligungen an der «Washington Post» und der Raumfahrtfirma Blue Origin gingen demnach an Jeff Bezos. (sda/dpa)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 29.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Nicht Spenden, Philanthropie und Charity ist die Lösung, sondern dass alle Menschen ihren gerechten Anteil an Steuern bezahlen.

    Natürlich ziehen die Superreichen ersteres vor (wenn überhaupt).

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  • Snowy 29.05.2019 10:31
    Highlight Highlight Das würde ihrem Ehemann auch gut anstehen - oder noch besser: Faire Löhne bezahlen.
  • Hakan Nesser 29.05.2019 10:24
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Hans Jürg 29.05.2019 10:22
    Highlight Highlight Die Hälfte des Vermögens zu spenden, ist ja löblich. Aber auch dann hat sie immer noch unverhältnismässig viel Geld. Von daher gesehen, beeindruckt sie mich jetzt nicht wirklich. Wirklich beeindruckt wäre ich, wenn sie alles bis auf einen kleinen Rest, der ihr doch ein gutes Leben ermöglicht, spenden würde.
    • NotWhatYouExpect 29.05.2019 14:43
      Highlight Highlight Das Vermögen von Benzo steckt in der Firma Amazon. Er hat das Geld also nicht einfach so zur verfügung. Auch würde er kaum so viel erhalten, wenn er seine Aktien im grossen Stil verkaufen würde.

    • Hans Jürg 29.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Der Artikel handelt nicht von Herrn sondern von Frau Benzo.
      Auch wenn ihr Vermöglich vor allem in den Aktien von Amazon "blockiert" sind, könnte sie ihr Vermögen sehr einfach verschenken: Einfach jedem Mitarbeiter der Firma eine Aktie geben. Oder eine Pensionskasse einrichten und dort die Aktien einschiessen. Oder eine Krankenversicherung. Oder den Kindern der Angestellten die Schul- und Universitätskosten bezahlen. Oder alles zusammen.
  • T13 29.05.2019 10:19
    Highlight Highlight Kein mensch braucht soviel geld.
    🤷🏻‍♂️
  • Heinzbond 29.05.2019 10:02
    Highlight Highlight Wenn er mal anständige Gehälter zahle. N würde, dann wäre das nicht so gross das Problem...
  • der nubische Prinz 29.05.2019 09:22
    Highlight Highlight Das werde ich nie verstehen. Warum ist sie steinreich nur weil sie die Ex von einem Milliardär ist...?
    • Clife 29.05.2019 11:00
      Highlight Highlight Weil kein Ehevertrag geschlossen wurde und laut Gesetz das Vermögen während der Ehe hälftig an beide Ehepartner verteilt wird. Ist auch genau so in der Schweiz.
    • der nubische Prinz 29.05.2019 17:13
      Highlight Highlight Ist mir schon klar dass es wegen dem Gesetz so ist, ich frag mich nur warum dieses Gesetz existiert. Scheint mir ein Relikt aus Zeiten zu sein in welchen nur der Mann arbeiten ging und die Frau Zuhause sein musste.
  • Schreimschrum 29.05.2019 09:16
    Highlight Highlight Was will man mit der Hälfte von soviel Geld?? Die sollten 99% spenden, selbst mit 1% von der Kohle wüsste ich nicht wohin damit...
    • Crecas 29.05.2019 12:08
      Highlight Highlight 50% ist eine Untergrenze. Einige Unterzeichner haben bereits angekündigt, 99% des Vermögens zu spenden.
  • dorfne 29.05.2019 09:09
    Highlight Highlight Warum hat der Mann nicht einen grösseren Teil seiner Unternehmensgewinne in höhere Löhne für die unteren und mittleren Einkommen gesteckt? Jetzt weiss er nicht wohin mit dem vielen Geld und will den Wohltäter spielen.
    • Sagittarius 29.05.2019 09:28
      Highlight Highlight Seine Ex dorfne, nicht er...
  • Don Alejandro 29.05.2019 08:45
    Highlight Highlight Am besten für bessere Konditionen der eigenen Mitarbeiter.
  • bokl 29.05.2019 08:13
    Highlight Highlight Wäre noch interessant zu sehen, wie viele edle Spender es noch gäbe ohne mit einhergehende Steuerersparnis. So entziehen sie ihr Steuersubstrat der Allgemeinheit und können selber die Verwendung steuern. Besser als das Vermögen in ein Steuerparadies zu verschieben, aber dennoch nicht frei von Hintergedanken...
    • Tooto 29.05.2019 09:22
      Highlight Highlight Klar ist das ein netter Nebeneffekt.
      Freue ich mich bei der Steuererklärung auch jedes Mal, aber ich mache es nicht deswegen.

      Und mehrere Milliarden zu spenden um ein paar Millionen Steuern zu sparen, macht doch irgendwie nicht so viel Sinn oder? ;)
    • bokl 29.05.2019 10:43
      Highlight Highlight Die Spende kann ja über mehrere Jahre verteilt werden und die Hälfte kann ja behalten werden.

      Auch mit 18 Milliarden muss die Frau auf nichts verzichten, kann aber bis zum Tod selber bestimmen, wie ihre Steuergelder eingesetzt werden. Kein schlechter Deal finde ich.
  • iseewhatyoudidthere 29.05.2019 08:06
    Highlight Highlight Wenn sie spendebedürftige sucht, kann sie sich gerne an mich wenden.
  • Der Rückbauer 29.05.2019 07:26
    Highlight Highlight Wow, die hat gut "verdient". So muss man es machen! Also prüft gut, liebe Frauen, mit welchem Gottfried ihr die Ehe eingeht (ins Bett steigt). Und umgekehrt auch, kommt aber nicht so oft vor.
  • welefant 29.05.2019 06:49
    Highlight Highlight Ehrenfrau.
  • Raphael Stein 29.05.2019 06:39
    Highlight Highlight Philantropen, wie süss das doch tönt. Man wird Philantrop durch die gezielte Ausbeutung von Arbeitern.
    • Army Neilstrong 29.05.2019 10:36
      Highlight Highlight Philantrop heisst, dass man Menschen mag. Kann man auch ohne viel Geld oder eigener Firma sein.
    • Raphael Stein 29.05.2019 11:23
      Highlight Highlight Menschen mag?
      Zuerst ausbeuten, dann wieder verteilen. Die mögen Menschen offenbar erst nach deren Ausbeutung.
  • thelastpanda 29.05.2019 06:15
    Highlight Highlight Sie hätte ihn besser mal dazu überredet, seinen Angestellten einen angemessenen Lohn zu bezahlen, als sie noch zusammen waren 😆
    • AdvocatusDiaboli 29.05.2019 08:07
      Highlight Highlight Vielleicht hat sie das ja versucht und es ging deshalb bachab mit der Ehe.

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