International
Russland

London weist russischen Diplomaten unter Spionageverdacht aus

London weist russischen Diplomaten unter Spionageverdacht aus

08.05.2024, 17:0108.05.2024, 17:01

Grossbritannien weist den russischen Verteidigungsattaché in London unter Spionageverdacht aus.

Der Beschäftigte der Botschaft habe in Wirklichkeit verdeckt für den russischen Geheimdienst gearbeitet, sagte der britische Innenminister James Cleverly am Mittwoch im Parlament in London.

Mehrere russische Liegenschaften sollen für Geheimdienstaktivitäten genutzt worden sein. Sie verlören ihren diplomatischen Status und damit etwa ihre Immunität vor Durchsuchungen, teilte die britische Regierung mit.

Zudem werde die Aufenthaltsdauer von russischen Diplomaten in Grossbritannien beschränkt. Die britische Regierung teilte zudem mit, der russische Botschafter sei einbestellt worden, um ihm die Massnahmen mitzuteilen.

Cleverly sagte: «Unsere Botschaft an Russland ist klar: Beenden Sie diesen illegalen Krieg, ziehen Sie Ihre Truppen aus der Ukraine ab, stellen Sie diese bösartigen Aktivitäten ein.» (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
«Nicht das, wofür ich zugesagt habe»: Nächster Musiker sagt für Trumps Jubiläumsfeier ab
Fabrice «Fab» Morvan vom einstigen Pop-Duo Milli Vanilli hat seinen geplanten Auftritt bei der umstrittenen Konzertreihe zum 250. Jubiläum der USA abgesagt. «Das ist nicht das, wofür ich zugesagt habe», sagte der 60-Jährige dem Sender CNN.
Zur Story