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Russia's President Vladimir Putin makes his annual New Year address to the nation in Moscow, Russia, December 31, 2016. Sputnik/Mikhail Klimentyev/Kremlin via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. EDITORIAL USE ONLY.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Einschätzung der US-Geheimdienste eine Kampagne angeordnet, um den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu beeinflussen.  Bild: SPUTNIK/REUTERS

US-Geheimdienste: Putin ordnete Kampagne zur Wahlbeeinflussung an



Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Einschätzung der US-Geheimdienste eine Kampagne angeordnet, um den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Zu dieser Einschätzung kommen CIA, FBI und NSA in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.

Russland habe das Ziel verfolgt, den Glauben der Öffentlichkeit in den demokratischen Prozess der USA zu untergraben, die demokratische Kandidatin Hillary Clinton zu verunglimpfen und ihre Chancen auf einen Wahlsieg zu schmälern, heisst es darin. Die Regierung des scheidenden Präsidenten Barack Obama macht Moskau für Hackerattacken auf Computer der Demokraten verantwortlich.

Der Bericht warnt zudem vor ähnlichen Beeinflussungsversuchen des Kreml in Ländern, die mit den USA verbündet sind. Moskau werde die Lehren und Erfahrungen aus der Kampagne gegen die Wahlen in den USA künftig für ähnliche Manöver anwenden – «auch gegen Verbündete der USA und ihren Wahlprozess».

Der Öffentlichkeit legten die Geheimdienste nur eine gekürzte 25-seitige Fassung des Untersuchungsberichts vor. Die Originalversion ist doppelt so umfangreich und enthält vertrauliche Geheimdienstinformationen. Die Geheimdienste hatten diesen Bericht am Donnerstag Obama und am Freitag Trump vorgestellt.

Der nationale Geheimdienstdirektor James Clapper hatte schon am Donnerstag durchblicken lassen, dass er Putin persönlich für den Urheber der Angriffe hält. Der Kreml wies die Vorwürfe zurück.

Der künftige US-Präsident Donald Trump zweifelte die Geheimdiensterkenntnisse in den vergangenen Tagen wiederholt an. Auch nach dem vertraulichen Briefing machte er sich nicht deren Einschätzung zu eigen, dass Russland durch Hacker-Attacken gezielt seine Siegchancen erhöhen wollte. (viw/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quantum 07.01.2017 15:11
    Highlight Highlight Überlegt mal für nur 10 Sekunden: Selbst wenn Putin das angeordnet hatte. Was soll das? Der Effekt davon war nicht entscheidend. Warum? Trump hat viel schlimmeres aus seinem eigenen Mund herausgelassen, als die Offenlegung des Missmanagement von Clinton zu Tage gebracht hatte. Und trotzdem ist Trump gewählt worden. Und die Medien spielen schön mit, die Aufmerksamkeit weg von der Sache und auf irgendwelche andere zu leiten.
  • wiisi 07.01.2017 09:05
    Highlight Highlight Das waren jetzt aber nicht die versprochenen Beweise, oder?
  • rodolofo 07.01.2017 08:50
    Highlight Highlight Putin hat eine gewaltige Kriminelle Energie!
    Kein Wunder, wurde Putin doch in einem System gross, das aus systematischen Lügen BESTAND!
    Diese abgrundtiefe Verlogenheit nannte sich "Arbeiter- und Bauern- Paradies".
    Ein solcher Menschenverachtender Zynismus wurde nur noch vom Spruch "Arbeit macht frei" übertroffen, der über dem Eingangstor zum KZ von Auschwitz prangte...
    Während sich also Putin dagegen verwahrt, dass sich "ausländische Agenten" in seinem Herrschaftsbereich einmischen, mischt er selber sich überall ein, möglicherweise auch mit gut bezahlten Trolls, die Watson infiltrieren...
    • wiisi 07.01.2017 09:03
      Highlight Highlight passender Beitrag zum Bauernparadies...
      Play Icon
    • ElendesPack 07.01.2017 09:12
      Highlight Highlight Ja, Putin hat Watson sicher ganz oben auf seiner Agenda, Rodolofo.
    • rodolofo 07.01.2017 10:22
      Highlight Highlight Immer wieder die gleiche mühsame Grundsatz-Diskussion...
      Wenn ich Putin als gefühlskalten Mafiaboss bezeichne, dann beleidige ich damit erstens nicht gleichzeitig DIE Russen, weil diese Russen für sich selber sprechen könnten, wenn ihnen Putin das auch erlauben würde!
      Und zweitens sage ich damit NICHT gleichzeitig, dass ich die US-Amerikaner für Musterknaben halte!
      Mit der Wahl von "Ballon-Man" Trump haben diese US-Amerikaner nämlich endgültig bewiesen, dass sie auf dieser Welt absolut keine Vorbild-Funktion mehr geniessen!
      So weit, so niederschmetternd...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDan 07.01.2017 08:33
    Highlight Highlight Die Berichterstattung über diese Verschwörungstheorie geht mir mittlerweile ziemlich auf dem Sack. Seit Beginn liest mann wie hier nur ...nach Einschätzung der US-Geheimdienste..., Russland habe... usw. Und dann hält Lügner Clapper auch noch Putin persönlich dafür verantwortlich.
    Im Gegensatz zu anderen VT's kommt diese jedoch wieder vom amerikanischen Staat und alle glaubens ohne den allerkleinsten Beweis..
  • Siebenstein 07.01.2017 01:28
    Highlight Highlight Der Mann hat seinen Staatsapparat im Griff😂
    Andersherum...wer nicht glaubt, dass der Zar himself die Anordnung gab glaubt auch noch an den Osterhasen...
  • InfinityLoop 07.01.2017 00:20
    Highlight Highlight Tja,dann hat er nur das gemacht was die USA seit Jahrzehnten machen.Länder destabilisieren,Regierungen stürzen ,Chaos hinterlassen und überall seine Nase reinstecken.Nur nicht in dem Umfang.
    • rodolofo 07.01.2017 08:58
      Highlight Highlight Da hast Du allerdings auch wieder recht.
      Ausserdem müssen sich die Amerikaner auch der unangenehmen Frage stellen, warum sie sich so leicht durch Fake News aus dem Hause Putin manipulieren lassen!
      Wie willst Du einen naiven Dummkopf rund um die Uhr beschützen?
      Das geht einfach nicht!
      Lassen wir die Amerikanischen Wähler doch einfach auf die Nase fallen lassen!
      Make America great again!
      (Nach dem Hochmut kommt der Fall)
      Wenn sie nach Reagan und Bush nichts gelernt haben, dann müssen sie halt nochmals in einen Finanz-Crash hinein rasseln!
      Vielleicht lernen sie's dann, wenn sie dann noch leben...
    • Crank 07.01.2017 09:28
      Highlight Highlight Was sind funktionierende Demokratien?
      Allende in Chile oder Mossadeq in Iran wurden demokratisch in freien Wahlen gewählt, passten den USA aber leider nicht in den Kram weil sie sich nicht einfach unterordnen wollten sondern eigene Wege für das Wohl ihres Volkes gehen wollten. Lieber sahen die USA grausame Diktatoren an der Macht, solange sie ihnen dienten. Soviel zum Demokratieverständnis der USA. Was aber nicht heisst dass Russland einen Deut besser ist. Aber Amerika hat nun geerntet was sie Jahrzehntelang gesäht haben.
    • rodolofo 07.01.2017 13:58
      Highlight Highlight @ Crank
      Mit dieser Aussage bin ich sehr einverstanden!
      Die USA sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das Imperium Number One.
      Und diese Imperiale Grösse liessen sie sich auch etwas kosten!
      Um die horrenden Kosten der militärischen Eroberungen und der Geheimdienstlichen, Neokolonialen Bevormundung wieder herein zu holen, wurde der Welt die Dollar-Leitwährung aufgedrückt und durften die US-Multis im "Hinterhof" der USA wüten und Raubbau betreiben, wie sie wollten.
      Die billige Low-Budget-Kopie dieses US-Imperiums heisst "Putin-Russland".
      Was wir aber brauchen, ist eine WIRKLICHE Alternative! http:// Alternative
  • Spooky 07.01.2017 00:16
    Highlight Highlight Die wichtigste Aufgabe sämtlicher Geheimdienste auf unserem Planeten ist die Desinformation.
  • Raphfa 07.01.2017 00:08
    Highlight Highlight Vor kurzem las ich hier noch in einem Artikel, dass die Russen ausser Öl und Gas nichts haben.

    Russische Staatshacker sind plötzlich fähig, mittels Informatik den innersten Kern der US-Hegemonie zu erschüttern und die Wahlen dort entscheidend zu beeinflussen. Ausgerechnet im Land, das nach gängiger Lesart die Leadership im "Regime-Change-Business" innehat.

    Putin gab die Anweisung, erstaunlich unvorsichtig, so dass man die Spur zu ihm zurückverfolgen konnte. Trotzdem gelang die Einsetzung Trumps, obwohl die US-Medien doch kaum über den Inhalt der Mails berichteten. Amerika im Abwärtstrend?
  • Quantum 06.01.2017 23:33
    Highlight Highlight Naja, wenn jemand vor der Hochzeit dir erzählt, dass deine Frau die letzten Jahre täglich fremdgegangen ist. Wer ist dann das Arsch, der der dir das erzählt oder deine Verlobte? Selbst wenn die Information gehackt wurde, der Elefant im Raum ist nicht der Hack. Aber die Medien machen ihn dazu.
  • Maria B. 06.01.2017 23:32
    Highlight Highlight Das Wort "Einschätzung" sagt eigentlich noch immer, dass klare und unwiderlegbare Beweise nach wie vor fehlen. Man suchte und fand einen glaubwürdigen spiritus rector, weil das so den Demokraten am Genehmsten und den Hardlinern der Reps am Liebsten ist. Egal, wer es auch immer war, man hat eine bequeme Story geschaffen, auch wenn eben nichts nachhaltig und objektiviert bewiesen ist.

    Wird interessant sein, ob sich Trump gegen die Scharfmacher der eigenen Partei durchsetzen wird und sich mit Putin auf befriedende Verhandlungen einlässt, oder ob er den Reps gehorchen ihn sanktionieren wird.

  • Focke 06.01.2017 23:01
    Highlight Highlight Noch vor ein paar Jahrzehnten wäre sowas undenkbar gewesen und heute ist so einer Präsident der USA? Einer der abhängig ist vom Erzfeind, der Frauen verunglimpft und nur die reichen noch reicher macht? An alle Hillybillys die diesen Mann gewählt haben sage ich nochmals Gratulation! Hoffentlich werden wir in der CH nie so etwas erleben...
  • Pasch 06.01.2017 22:48
    Highlight Highlight Aha so erklärt man das man daher völlig versagt hat und eigentlich keine Ahnung hat was vorgefallen ist.

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