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epa04425784 Zalando boxes and shoes stand in front of the German stock index DAX display panel at the Frankfurt stock exchange during the stock market launch of the online retailer company, in Frankfurt/Main, Germany, 01 October 2014. Europe's biggest online retailer Zalando started trading on the Frankfurt stock exchange 01 October, with shares jumping 12 per cent above its issue price. Zalando's stock opened at 24.10 euros (31 dollars) after the company had set an issue price on 29 September of 21.50 euros for each share in what is one of Europe's major e-commerce stock market listings this year.  EPA/ARNE DEDERT

Zalando und Co. legen zu: Schweizerinnen und Schweizer tätigen immer mehr Online-Einkäufe. Bild: EPA/DPA

Jeder Schweizer kaufte 2016 im Schnitt für 900 Franken online ein

Die Schweizer Konsumenten haben letztes Jahr für fast acht Milliarden Franken online Waren gekauft. Am meisten wurde dabei Heimelektronik bestellt. Besonders stark gestiegen sind die Einkäufe aus dem Ausland.



Zalando, Digitec und Aliexpress: Schweizerinnen und Schweizer kaufen immer mehr Waren online ein. Im Schnitt gab jeder Einwohner in der Schweiz 2016 etwas mehr als 900 Franken für Online-Warenbestellungen aus. Gesamthaft macht das 7,8 Milliarden Schweizer Franken, acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dies zeigt die neue Gesamtmarkterhebung des Verbandes für Schweizerischen Versandhandel (VSV) und  des Marktforschungsinstitut GfK.

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Die Schweizerinnen und Schweizer kaufen immer mehr online ein. Grafik: VSV/GFK

Die Einkäufe im Ausland nahmen dabei überproportional um 18 Prozent zu. Seit 2012 haben sich Online-Einkäufe im Ausland sogar verdoppelt. Diese Entwicklung soll sich laut den Autoren der Erhebung in Zukunft fortsetzen. Trotzdem wird der Grossteil des Geldes immer noch in der Schweiz ausgegeben.

Besonders klein mutet der Anteil Online-Einkäufe an, der über Auktionsplattformen und Marktplätze wie Aliexpress oder Ricardo getätigt wird: Nur jeder zehnte Franken wird hier ausgegeben (insgesamt 750 Millionen).

Im Vergleich zum klassischen Handel machen sich die Online-Einkäufe besonders im Non-Food-Bereich bemerkbar. Hier ist der Anteil der online getätigten Einkäufe auf über 15 Prozent gestiegen. Laut VSV und GfK soll 2019 die 20-Prozent-Marke überschritten werden. Bei den Nahrungsmitteln beläuft sich der Online-Verkauf auf etwas weniger als zwei Prozent.

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Besonders der Anteil der Non-Food-Artikel ist gestiegen. grafik: VSV/GfK

Besonders beliebt sind Online-Angebote in den Sparten Heimelektronik und Fashion. 1,8 Milliarden Franken haben die Schweizer Konsumenten 2016 für Multimedia-, HiFi- und Elektronikgeräte online ausgegeben. 1,5 Milliarden für Kleider und Schuhe.

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Elektronik- und Fashionwaren sind Spitzenreiter im Onlineverkauf. grafik: VSV/GfK

Die Online-Versandhändler der Schweiz haben 2016 370 Millionen Franken für Werbung ausgegeben. Am meisten wird das Online-Angebot dabei mit Newslettern oder per Mail beworben. Auch Online-Werbung ist beliebt, ansonsten setzten die Schweizer Online-Versandhändler auf unterschiedliche Werbeformen wie Anzeigen in Printmedien, Fernsehwerbung oder Displaywerbung. Nur in der Erotikbranche beschränken sich die Werbeanstrengungen auf Online- und Fernsehwerbung.

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Nur die Erotikbranche bewirbt ihre Ware nach einer klaren Strategie. grafik: VSV/GfK

Nirgendwo in Europa bezahlen die Konsumenten lieber per Rechnung als in der Schweiz. 80 Prozent aller Bestellungen wurden auf diese traditionelle Weise beglichen. Nur rund 15 Prozent der Kunden bezahlten 2016 per Kreditkarte oder über Paypal. (leo)

So sehen die Produkte von Aliexpress aus:

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