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Luftangriffe auf den Militärflughafen in Damaskus – Syrien beschuldigt Israel



Auf dem Militärflughafen Masseh im Westen der syrischen Hauptstadt Damaskus haben sich in der Nacht zum Freitag laut Berichten des syrischen Staatsfernsehens mehrere Explosionen ereignet.  

Die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtet davon, dass Raketen von israelischen Kampfjets abgeschossen wurden. Demnach sei der Militärflughafen südwestlich der syrischen Hauptstadt von mindestens acht Bomben getroffen worden, deren Explosionen ein Feuer entfacht hätten.

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagten Sicherheitskreise, dass bei den Angriffen mindestens vier Menschen verletzt wurden. 

Israel hat zu den Explosionen von Freitagnacht noch keine Stellung genommen. 

Der Militärflughafen Masseh liegt acht Kilometer südwestlich von Damaskus. Er ist Sitz des berüchtigten Geheimdienstes der Luftwaffe, der dort über ein grosses Gefängnis verfügt.

Der Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP in Damaskus hörte mehrere Explosionen und sah ein grosses Feuer auf dem Militärflughafen.

Sieben Tote bei Selbstmordanschlag

Erst am Donnerstag hatte bei einem Selbstmordanschlag in Damaskus ein Attentäter mindestens sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA meldete, der Mann habe in der Nähe eines Sportvereins seinen Sprengstoffgürtel gezündet.

Die den Regierungsgegnern nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von mindestens neun Toten, einschliesslich des Selbstmordattentäters. (sda/afp)

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