DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Türkei bombardiert kurdische Stellungen in Syrien



Kurdische Milizen in der nordsyrischen Region Manbidsch sind nach eigenen Angaben vom türkischem Militär bombardiert worden. Die Türkei habe Stellungen rund 20 Kilometer von der Grenze beschossen.

Das sagte ein Sprecher der Kurden in der Region, Scherwan Darwish, der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Eine Bestätigung aus der Türkei gab es dazu zunächst nicht.

Kurdische Milizen hatten die Stadt Manbidsch vor kurzem von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückerobert. Die kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) kontrollieren ein grosses Gebiet an der türkischen Grenze, das nur durch das Einflussgebiet der IS-Miliz unterbrochen wird.

Der Vormarsch der YPG, welche die Türkei als syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK betrachtet, ist der Türkei ein Dorn im Auge. Die YPG ist Teil der von den USA unterstützten Syrisch Demokratischen Streitkräfte (SDF).

Erst kürzlich hatte die türkische Regierung vor einem weiteren Vorrücken der Kurden in der Region gewarnt. Ein zusammenhängendes kurdisches Gebiet an der Grenze zur Türkei könnte auch die Unabhängigkeitsbestrebungen der Kurden in der Türkei befeuern, so die Befürchtung Ankaras. (gin/sda/dpa)

Erdogan spricht sich weiterhin für Todesstrafe aus

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz lockert Massnahmen trotz steigender Zahlen: «Wir können nicht mehr»

Ein Blick über die Landesgrenze: So berichtet unser Medienpartner t-online.de aus Deutschland über die Corona-Lockerungen in der Schweiz.

Während die Bundesregierung auf härtere Corona-Massnahmen drängt und die Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 in der nächsten Woche zur beschlossenen Sache werden soll, schlägt eines unserer Nachbarländer den gegenteiligen Weg ein: In der Schweiz werden ab Montag die Beschränkungen gelockert – obwohl die Zahlen steigen. «Wir gehen ein Risiko ein, es ist aber vertretbar», fasste der zuständige Bundesrat Alain Berset die Entscheidung am Mittwoch zusammen. Das sehen längst …

Artikel lesen
Link zum Artikel