International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Türkei reaktiviert nach Ende des Notstands 155'000 Pässe

Die türkische Regierung reaktiviert mehr als 155'000 Pässe, die während des Ausnahmezustands für ungültig erklärt worden waren. Wem die Dokumente gehören, war zunächst unklar.



Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Mittwoch, das Innenministerium habe in einer Überprüfung nach dem Ende des Notstands am vergangenen Donnerstag 155'350 Personen für «rechtlich unbedenklich befunden» und die Annullierung ihrer Pässe aufgehoben.

Wer die Inhaber der Pässe sind, ging aus dem Bericht nicht hervor. Aus dem Innenministerium gab es auf Anfrage zunächst keine weiteren Informationen. Während des zwei Jahre andauernden Ausnahmezustands nach dem Putschversuch von 2016 hatte die Regierung die Pässe von Terrorverdächtigen, aber auch Familienmitgliedern annullieren lassen. Anadolu zufolge sind unter den nun entsperrten Pässen auch die von Ehepartnern.

Nach einem am Mittwoch verabschiedeten Gesetz zur Terrorbekämpfung will die Regierung auch weiterhin die Pässe von Terrorverdächtigen und deren Ehepartnern für ungültig erklären. Menschenrechtsorganisationen und regierungskritische Medien sagen, dies sei als Verstoss gegen die Reisefreiheit verfassungswidrig. (sda/dpa)

Zwei Jahre Ausnahmezustand in der Türkei in Zahlen

abspielen

Video: srf

Mehr zu Recep Tayyip Erdogan

«Ich küsse seine Augen»: Erdogan telefoniert mit Özil und begrüsst seinen Rücktritt

Link zum Artikel

«Cumhuriyet»-Journalistin in Türkei zu zwei Jahren Haft verurteilt

Link zum Artikel

Notstand ist vorbei, aber…  6 Dinge, die du zur Situation in der Türkei wissen solltest

Link zum Artikel

Erdogan macht Schwiegersohn zum neuen Finanzminister der Türkei

Link zum Artikel

Erdogan feiert «Fest der Demokratie»: 6 Fakten zur Präsidentschaftswahl in der Türkei

Link zum Artikel

Warum der türkische Fussballkönig Hakan Sükür jetzt im Exil in einem Café arbeitet

Link zum Artikel

Kriegsspiele der Thurgauer Türken-Schüler – 5 Fragen und Antworten zum Propaganda-Skandal

Link zum Artikel

Dieses verschwommene Video bringt Erdogan in Not – der Türkei-Experte erklärt, wieso

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schwere Luftangriffe treffen Huthi-Stellungen im Jemen

Jemens Hauptstadt Sanaa ist am Samstag von schweren Explosionen erschüttert worden. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition griff nach eigenen Angaben mehrere Stellungen und Lager der Huthi-Milizen an. Es habe sich um Luftverteidigungs-Stellungen und ein Depot für ballistische Raketen gehandelt, teilte ein Sprecher der Koalition mit. Augenzeugen berichteten von schweren Luftangriffen in verschiedenen Teilen der jemenitischen Hauptstadt.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen hatten …

Artikel lesen
Link zum Artikel