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Mindestens 14 Tote bei Boko-Haram-Anschlägen im Norden Kameruns



Bei einem Selbstmordanschlag sind im Norden Kameruns am Sonntagabend mindestens 14 Menschen umgekommen. Das Militär vermutet, dass zwei Männer sich als Frauen verkleideten und den Sprengstoff unter einer Burka, der islamischen Ganzkörperverschleierung, versteckten.

Der Anschlag habe sich am Abend ereignet, als die Muslime gerade ihr Fasten brachen, sagte Militärsprecher Didier Badjeck am Montag. Die Attentäter sprengten sich in einer Bar auf dem Markt der Stadt Fotokol nahe der nigerianischen Grenze in die Luft.

Verdacht auf Boko Haram

In Fotokol befindet sich auch ein Armeestützpunkt, in dem Kräfte von Kameruns schneller Eingreiftruppe untergebracht sind, die am Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram in der Region beteiligt ist.

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat. Der Verdacht fiel jedoch auf Boko Haram aus dem Nachbarland Nigeria. Die sunnitischen Fundamentalisten wollen in der Region einen sogenannten Gottesstaat errichten. (sda/dpa)

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