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Accused Boston Marathon bomber Dzhokhar Tsarnaev is shown in a courtroom sketch on the first day of jury selection at the federal courthouse in Boston, Massachusetts January 5, 2015. A U.S. federal judge on Monday began the process of selecting the jury that will hear the trial of Tsarnaev, telling the first of some 1,200 prospects to read no more news accounts about the deadly blasts. Tsarnaev could get the death penalty if convicted of killing three people and injuring more than 260 others by detonating a pair of homemade bombs placed amid a crowd of thousands of spectators at the race's finish line on April 15, 2013.    REUTERS/Jane Flavell Collins    (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW)

Eine Zeichnung von Dschochar Zarnajew. Bild: STRINGER/REUTERS

Geschworene ausgewählt

Der mutmassliche Boston-Attentäter muss sich nächste Woche vor Gericht verantworten

Der Prozess gegen den mutmasslichen Boston-Attentäter soll am kommenden Mittwoch mit den Eröffnungsplädoyers beginnen. Die Auswahl der Geschworenen ist laut dem zuständigen Gericht abgeschlossen. Die Jury soll am Dienstag endgültig zusammengesetzt werden.

Es sei daher geplant, dass das Verfahren am «Mittwoch, den 4. März» beginnt, sagte ein Vertreter des Bundesgerichts in Boston im US-Staat Massachusetts am Mittwoch.

Terror in Boston

Die Auswahl der Geschworenen war langwierig und hatte sich fast zwei Monate lang hingezogen. Ursprünglich hatten die Eröffnungsplädoyers bereits am 26. Januar stattfinden sollen. Auch die schwierigen Wetterbedingungen in Boston hatten zu der Verzögerung beigetragen.

Bei dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon am 15. April 2013 waren drei Menschen getötet und 264 weitere verletzt worden. Für die Tat werden Dschochar Zarnajew und sein älterer Bruder Tamerlan verantwortlich gemacht. Auf ihrer Flucht sollen sie zudem einen Polizisten erschossen haben. 

Tamerlan Zarnajew wurde bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei getötet. Die beiden Männer mit tschetschenischen Wurzeln sollen radikalen Islamisten nahe gestanden haben.

Der angeklagte Dschochar Zarnajew plädiert auf nicht schuldig. Bei einer Verurteilung droht dem 21-Jährigen die Todesstrafe. Zarnajews Anwälte hatten erfolglos versucht, den Prozess an einen anderen Ort zu verlegen. Sie bezweifeln, in Boston eine unvoreingenommene Jury zu finden. (feb/sda/afp)

Dschochar Zarnajew



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