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tesla explodiert in moskau

Tesla in Moskau explodiert – war der Autopilot schuld?



In Moskau kam es am vergangenen Wochenende zu einem schweren Unfall mit einem Tesla Model 3. Das Auto kollidierte mit einem am Fahrbahnrand einer Autobahn stehenden Abschleppwagen – der Tesla fing in Folge Feuer und explodierte.

Die Insassen, ein Geschäftsmann und seine beiden Kinder, konnten sich früh genug in Sicherheit begeben. Der Fahrer soll sich bei der Aktion jedoch ein Bein gebrochen haben.

Gemäss Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, fuhr der Mann am Samstagabend mit rund 100 Stundenkilometern auf der linken Spur der Autobahn. Der Fahrer gab an, dass der Tesla Autopilot aktiviert war.

Tesla explodiert

In doppelter Hinsicht problematisch

Für Tesla ziemlich problematisch – falls sich diese Information tatsächlich bewahrheiten sollte. Es wäre nicht der erste Zwischenfall, bei dem der Autopilot versagt hat. Tesla geriet daher bereits mehrmals in die Kritik, da die Frage nach der Fehleranfälligkeit des Systems noch nicht geklärt ist.

Das von Elon Musk gegründete Unternehmen soll Probleme haben, stehende Hindernisse zu erkennen. Im aktuellen Fall schien der Tesla noch gebremst zu haben, jedoch offensichtlich zu spät. Der Autopilot sollte jedoch auch Ausweichmanöver beherrschen – was bei diesem Vorfall möglich gewesen wäre, da genügend Platz vorhanden war.

Zudem ist das der erste bekannte Fall, bei dem ein Model 3 nach einem Zusammenstoss in Flammen aufgeht. Es kam zwar bereit zu einem tödlichen Unfall mit einem Model 3 – verursacht durch Versagen des Autopiloten – aber das Auto brannte nicht aus. Tesla wirbt für das Model 3 mit einem besonders leistungsfähigen Akku, das besser gegen Feuer geschützt sein soll. Es stellt sich die Frage, inwiefern der Akku eine schlimmere Katastrophe verhindert hat. Tesla äusserte sich bis anhin nicht zum Fall. (mim)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Inspector Callahan 14.08.2019 14:45
    Highlight Highlight Relevant ist insbesondere, wieviele Unfälle pro Mio. Km passieren - und das sind weniger als wenn ein Mensch fährt.
  • fireboltfrog 14.08.2019 12:00
    Highlight Highlight Alle haben überlebt — ausser der Tesla. Das ist doch eine sehr gute Bilanz. Das Batterie Modul im Tesla ist physikalisch äusserst stabil, es müssen enorme Kräfte wirken um die zilinderförmigen Batterien zu deformieren.
  • mutorintemporibus 14.08.2019 11:14
    Highlight Highlight Mir scheint, dass nicht der Akku gebrannt hat und das Auto schon gar nicht explodiert ist, ev. aber die Airbags. Ich selber fahre ein Model 3. Der sog. „Autopilot“, ist in der gegenwärtigen Konstellation einzig ein Assistenzsystem ist, dies wird unmissverständlich kommuniziert. Als Fahrer kann und muss ich jederzeit eingreifen können und die Bremsen packen nötigenfalls auch kräftig zu. Wer seine Verantwortlichkeit nicht schnallen will, dem kann nicht geholfen werden.

  • stookie 14.08.2019 10:17
    Highlight Highlight "...fuhr der Mann am Samstagabend mit rund 100 Stundenkilometern auf der linken Spur der Autobahn. Der Fahrer gab an, dass der Tesla Autopilot aktiviert war."
    100kmh mit Autopilot. Ernsthaft?
  • DerHans 14.08.2019 09:55
    Highlight Highlight Der Autopilot ist bis jetzt nie schuld! Der Fahrer trägt immer noch selbst die volle Verantwortung!

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