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Julia Timoschenko will Präsidentin der Ukraine werden

22.01.2019, 13:2622.01.2019, 14:50
Die Oppositionsführerin Julia Timoschenko während einer Parlamentssitzung in Kiew, 26. November 2018.
Die Oppositionsführerin Julia Timoschenko während einer Parlamentssitzung in Kiew, 26. November 2018.Bild: AP/AP

Es wurde schon länger gemunkelt, nun ist es klar: Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko tritt bei der Präsidentschaftswahl Ende März an. Dies teilte die 58-Jährige am Dienstag mit.

«Von heute an beginnen wir eine neue Epoche - eine Epoche des Erfolgs, des Glücks und des Aufblühens», sagte die 58-Jährige am Dienstag vor Delegierten ihrer Vaterlandspartei in der Hauptstadt Kiew. Zugleich räumte sie ein, in der Vergangenheit «Fehler gemacht» zu haben.

Die Wahl findet am 31. März statt. In jüngsten Umfragen liegt Timoschenko vor Amtsinhaber Petro Poroschenko, der seine Kandidatur noch nicht offiziell bekanntgegeben hat. Demnach kommt sie auf 16 Prozent, Poroschenko auf knapp 14 Prozent.

Eines der wichtigsten Themen des Wahlkampfes in der Ex-Sowjetrepublik ist der seit 2014 andauernde Konflikt in der Ostukraine. Timoschenko versprach, eine diplomatische Offensive zu starten.

Teile des Industriereviers Donbass werden von Separatisten kontrolliert, die von Russland unterstützt werden. In dem Krieg sind nach Uno-Angaben rund 13'000 Menschen getötet worden.

Viele Bewerber

Mehr als 20 Ukrainer haben bereits ihre Absicht erklärt, bei der Präsidentschaftswahl zu kandidieren. Zwölf Bewerber wurden bereits von der Zentralen Wahlkommission registriert. Es könnte sein, dass kein Kandidat im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält, dann wird eine Stichwahl im April notwendig.

Timoschenko war zweimal Ministerpräsidentin und kandidierte 2010 sowie 2014 bei der Präsidentenwahl - erfolglos. In ihrer Heimat ist die Politikerin höchst umstritten. International bekannt wurde sie durch die Orangene Revolution in der Ukraine im Jahr 2004. (sda/afp/dpa/jaw)

Andere Bilder aus der Ukraine: Lebensfreude statt Gewalt und Zerstörung

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Andere Bilder aus der Ukraine: Lebensfreude statt Gewalt und Zerstörung
quelle: epa/epa / sergey dolzhenko
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