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epa08697924 A handout photo made available by the State Emergency Service of Ukraine press service shows the crash site of the An-26 plane near Chuhuiv (Chuguev), Kharkiv region, eastern Ukraine, late 25 September 2020. The An-26 plane of the Ukrainian Air Force crashed while landing at the Chuguev airport in Kharkiv region. Except to the crew, cadets of the Kharkiv National University of the Air Force were on board because it was a training flight according to preliminary information. A fire broke out during the plane crash. 20 people were killed and two were injured. Total 24 persons were on board as local media report.  EPA/State Emergency Service of Ukraine press service HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Laut Behörden waren 27 Menschen an Bord der Antonow, vor allem junge Rekruten der Universität der Luftstreitkräfte. Bild: keystone

Militärflugzeug in der Ukraine abgestürzt: 25 Tote und zwei Verletzte



Bei dem Absturz des Militärflugzeugs vom Typ Antonow AN-26 im Osten der Ukraine ist die Zahl der Toten auf 25 gestiegen. Zwei Menschen hätten die Katastrophe in Tschuhujiw in der Region Charkiw überlebt, teilte der Zivilschutz in Kiew am Freitagabend mit.

Demnach retteten sich zwei Insassen der Antonow mit einem Sprung, als die Maschine im Landeanflug war und dann abstürzte. Der Gebietsgouverneur Alexej Kutschera sagte, dass vor dem Absturz ein Triebwerk des Flugzeugs ausgefallen sei. Die genaue Ursache war aber zunächst unklar. Viel Militärgerät in der chronisch klammen Ukraine ist veraltet.

Nach Darstellung der Behörden waren 27 Menschen an Bord der Antonow, vor allem junge Rekruten der Universität der Luftstreitkräfte. Sie hatten einen Übungsflug absolviert und waren auf dem Rückweg. Zunächst war von 28 Insassen die Rede gewesen, allerdings war ein Auszubildender wohl nicht zu der Übung erschienen.

Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell reagierte bestürzt auf die Nachricht aus der Ukraine, die er in dieser Woche das erste Mal im Amt selbst besucht hatte. Er drückte im Kurznachrichtendienst Twitter den Familien der Opfer sein Beileid und dem ukrainischen Präsidenten Wolodomyr Selenskyi sein Mitgefühl aus. Ähnlich äusserte sich EU-Ratschef Charles Michel. «Europa trauert mit euch und wünscht den Überlebenden eine vollständige Genesung.» Allen Angehörigen und Freunden sowie Präsident Selenskyi drückte er sein Mitgefühl aus. Selenskyj will die Unglücksstelle an diesem Samstag besuchen.

epa08698267 Rescuers inspect the crash site of the An-26 plane near of Chuguev city of Kharkiv's area, Ukraine, 26 September 2020. The An-26 plane of the Ukrainian Air Force crashed while landing at the Chuguev airport in Kharkiv region. Asides from the crew, 21 cadets of the Kharkiv National University of the Air Force were on board because it was a training flight according to preliminary information. A fire broke out during the plane crash. 22 people were killed, two were injured. A total of 28 persons were on board as local media report.  EPA/SERGEY KHRUPOV

Bild: keystone

Auf Bildern in sozialen Netzwerken war unmittelbar nach dem Absturz ein im Dunkeln brennendes Wrack zu sehen. Wenig später gab es Videos von den gelöschten Trümmerteilen, die breit gestreut in einem unbewohnten Gebiet mit Bäumen lagen.

Die Region liegt rund 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt im Osten der krisengeschüttelten Ukraine, aber nicht im dortigen Kriegsgebiet. Für das Militär des Landes ist das ein neuer schwerer Schlag. Die Streitkräfte kämpfen in der Krisenregion, rund 250 von der Absturzstelle entfernt, gegen prorussische Separatisten. In den betroffenen Teilen der Regionen Luhansk und Donezk sterben immer wieder Menschen bei Scharmützeln.

In dem Krieg gab es seit 2014 nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 13 000 Tote. In dem blutigen Konflikt vermitteln Deutschland und Frankreich. Allerdings gerieten die Versuche einer friedlichen Lösung der Krise zuletzt wieder ins Stocken. Die Ukraine und die von Russland unterstützten Separatisten werfen sich gegenseitig vor, zu wenig für die Umsetzung eines Friedensplanes zu tun. (viw/sda/dpa)

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