DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ban Ki-Moon: Staaten sollen deutlich mehr Syrer aufnehmen

30.03.2016, 10:2530.03.2016, 10:34
Bild: Hassene Dridi/AP/KEYSTONE

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon fordert die internationale Gemeinschaft auf, zur Entlastung der Nachbarländer Syriens deutlich mehr Flüchtlinge als bisher aufzunehmen. An der Genfer UNO-Flüchtlingskonferenz rief Ban am Mittwoch dazu auf, «Verantwortung zu teilen».

Von den bislang insgesamt 4,8 Millionen Syrern, die in die Türkei, in den Libanon, nach Jordanien und Ägypten sowie in den Irak geflohen seien, sollten wohlhabendere Staaten wenigstens zehn Prozent aufnehmen. Das wären 480'000 Menschen.

Dies sei «eine relativ kleine Zahl» verglichen mit den Lasten, die Nachbarländer Syriens seit Jahren tragen würden, erklärte der UNO-Generalsekretär.

In Genf beraten Vertreter von mehr als 90 Staaten und zahlreichen internationalen Organisationen über Möglichkeiten einer gerechteren Verteilung von Kriegsflüchtlingen aus Syrien. Die Schweiz ist vertreten durch Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hofft auf freiwillige Zusagen vor allem seitens wohlhabender Länder. Einige von ihnen hätten bislang - anders als zum Beispiel Deutschland oder Norwegen - nur geringe Beiträge zur Hilfe für Syrer in Not geleistet, kritisierten in Genf Vertreter internationaler Hilfsorganisationen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Grossbritannien trägt Verantwortung» – Julian Assanges Berufungsantrag wird verhandelt

Im juristischen Tauziehen um den Wikileaks-Gründer Julian Assange soll sich am Montag entscheiden, ob der Rechtsstreit um seine Auslieferung in die USA in die nächste Instanz geht. Der High Court in London will um 10.45 Uhr (Ortszeit) mitteilen, ob er der Argumentation von Assanges Anwälten, die vor den britischen Supreme Court ziehen wollen, folgt oder eine Berufung untersagt. In diesem Fall würde die Entscheidung über die Auslieferung in die USA an das britische Innenministerium verwiesen. Assanges Verlobte, Stella Moris, wollte vor Ort sein und eine Erklärung abgeben.

Zur Story