International
Liveticker

USA-Iran-Krieg: Netanjahu: Ohne Angriffe hätte Iran Atomwaffen

Liveticker

Netanjahu: Ohne Angriffe hätte Iran Atomwaffen ++ Somaliland: Neue Botschaft in Jerusalem

Der aktuelle Nachrichten-Ticker zu dem von der Trump-Regierung und Israel gestarteten Krieg gegen den Iran und zur US-Aussenpolitik.
16.06.2026, 01:1816.06.2026, 01:18
Schicke uns deinen Input
1:12
Netanjahu: Israel vor Gefahr atomarer Auslöschung gerettet
Die Kriege gegen den Iran haben nach Darstellung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eine unmittelbar drohende Bewaffnung Teherans mit Nuklearwaffen verhindert. «Wir haben den Staat Israel vor der Bedrohung einer atomaren Auslöschung gerettet», sagte Netanjahu. Der Iran sei vor dem Krieg im Juni vergangenen Jahres in Richtung einer atomaren Aufrüstung «galoppiert».

Ohne die massiven Angriffe gemeinsam mit den USA «hätte der Iran schon Atombomben», sagte der israelische Regierungschef. Millionen von Israelis hätten sich in einem solchen Fall in tödlicher Gefahr befunden. Diese Bedrohung sei «um Jahre» aufgeschoben worden. Teheran hat immer wieder betont, keine Atomwaffen anzustreben, sein Nuklearprogramm diene nur zivilen Zwecken.

Netanjahu bekräftigte, er werde eine nukleare Aufrüstung Teherans niemals dulden. «Mit Abkommen oder ohne Abkommen – der Iran wird keine Atomwaffen haben», sagte er. «Solange ich Israels Ministerpräsident bin, wird dies nicht geschehen.» Der Kampf gegen den Iran und seine Verbündeten in der Region sei nicht abgeschlossen, erklärte er. Israels Armee werde in «Sicherheitszonen» im Gazastreifen, im Südlibanon und in Syrien bleiben, «solange wie nötig».

Netanjahu mit Trump «nicht immer einer Meinung»
Zu Berichten über Streit mit US-Präsident Donald Trump sagte Netanjahu, dass beide nicht immer einer Meinung seien. «Ich bin für Israels sicherheitspolitische Interessen verantwortlich», sagte er.

Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges verständigt. Die Unterzeichnung ist für Freitag in der Schweiz geplant. Das Abkommen sieht unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe und die Wiederöffnung der Strasse von Hormus vor. Über den genauen Inhalt der Vereinbarung, die nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance bereits digital unterzeichnet wurde, ist aber vieles bislang nicht bekannt. «Wir wissen noch nicht, wie das Abkommen aussehen wird», sagte Netanjahu.

In Israel wurde die Einigung vor allem von der Opposition als Misserfolg und Kapitulation gegenüber dem Iran kritisiert. (sda/dpa)

1:10
Somaliland eröffnet Botschaft in Jerusalem
Somaliland hat ein halbes Jahr nach der Anerkennung durch Israel eine Botschaft in Jerusalem eröffnet. Bei der Einweihungszeremonie sprach der Präsident der Region in Ostafrika, Abdirahman Mohamed Abdullahi, von einer grossen Ehre. Es sei für ihn ein besonderer Moment, die weltweit erste diplomatische Vertretung Somalilands zu eröffnen.

Somaliland hatte 1991 seine Unabhängigkeit von Somalia erklärt, war jedoch lange Zeit international nicht anerkannt. Erst im Dezember vergangenen Jahres erkannte Israel die mehrheitlich muslimische Region im Norden Somalias als unabhängigen Staat an. Mehrere Länder der Region verurteilten diesen Schritt. Die Regierung in Mogadischu lehnt die Anerkennung Somalilands durch Israel weiterhin entschieden ab.

Der Status Jerusalems ist völkerrechtlich umstritten. Israel betrachtet die gesamte Stadt als seine «ewige Hauptstadt», während die Palästinenser Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen palästinensischen Staates beanspruchen. Nach Angaben des israelischen Aussenministeriums handelt es sich um die achte diplomatische Vertretung, die in Jerusalem eröffnet wurde. (sda/dpa)
16:42
Von der Leyen: Kein einfaches Ende der Iran-Sanktionen
Die EU wird nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nicht ohne konkrete Gegenleistungen Sanktionen gegen den Iran lockern.

«Das Grundprinzip von Sanktionen ist, dass wir echte Veränderungen vor Ort sehen müssen, bevor wir über ihre Aufhebung nachdenken können», sagte sie kurz vor dem Beginn des G7-Treffens führender westlicher Demokratien in Évian-les-Bains in Frankreich.



Von der Leyen antwortete mit den Äusserungen auf die Frage, wie sie nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Ende des Iran-Kriegs zu möglichen Sanktionsaufhebungen steht. Sie ergänzte, Sanktionen würden verhängt, um Verhaltensänderungen herbeizuführen. Wenn sich das Verhalten glaubwürdig und nachhaltig ändere, könnten sie aufgehoben werden. Umgekehrt gelte jedoch ebenfalls: «Solange es keine Verhaltensänderung gibt, können Sanktionen nicht aufgehoben werden.»

Von der Leyen erklärte dazu allerdings, dass die EU wegen Menschenrechtsverletzungen und wegen der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen Sanktionen gegen den Iran verhängt habe. Demnach könnten Wirtschaftssanktionen wegen iranischer Nuklearaktivitäten unabhängig von den Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen aufgehoben werden.

Zu den Sanktionen, die der Iran seit Jahren gelockert sehen will, gehören diejenigen, die einen Verkauf von Rohöl, Ölprodukten und Erdgas in die EU unmöglich machen. Zudem sind aber auch zahlreiche andere Handelsbereiche sowie zahlreiche iranische Banken und der Verkehrssektor von weitreichenden Sanktionen betroffen. Sie wurden über einen Beschluss der Vereinten Nationen eingeführt, um den Bau einer iranischen Atombombe zu verhindern.

Hinzu kommen noch zahlreiche EU-Strafmassnahmen gegen iranische Organisationen und Personen, die Russlands Krieg gegen die Ukraine unterstützen und an schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind. Sie wurden zuletzt immer wieder verschärft.

Grundsätzlich begrüssten von der Leyen und auch EU-Ratspräsident António Costa die Einigung der USA und des Irans auf ein Rahmenabkommen. Costa sagte, er hoffe, dass es den kostspieligen Krieg beende und die vollständige Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Strasse von Hormus ermöglichen werde. (sda/dpa)
16:14
Vance: Sprechen jetzt direkt mit dem Iran
Wenige Tage vor der erwarteten Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit dem Iran hat US-Vizepräsident JD Vance den direkten Draht zu Teheran betont.

«Wir sprechen jetzt direkt mit dem iranischen System. Wir haben dort einige gute Beziehungen, daher werden diese Verhandlungen erfolgreich sein», sagte er im Gespräch mit dem US-Sender CNBC. Washington und Teheran seien nicht mehr auf die Vermittlung durch Dritte angewiesen. In der Vergangenheit hatten etwa Pakistan und der Oman vermittelt.



Zum ersten Mal seit 1979 trafen im April hochrangige Vertreter aus dem Iran und den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu Gesprächen direkt aufeinander. Die Länder unterhalten eigentlich keine diplomatischen Beziehungen miteinander.

Vance betonte weiter, dass die USA mittlerweile sowohl mit politischen als auch militärischen Vertretern des Iran zu tun hätten. «Wir gehen davon aus, dass bei den Verhandlungen am Freitag ein breites Spektrum an Vertretern anwesend sein wird», sagte er weiter. Vance behauptete, dass die USA «alle Karten» in der Hand hielten: «Wir müssen den Iranern nichts geben, wenn sie nicht die langfristigen Zusagen machen, die wir in Bezug auf das Atomprogramm erwarten.» (sda/dpa)
16:11
Trump: Schiffe bewegen sich aus Strasse von Hormus heraus
Nach der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran zu einem Rahmenabkommen im Krieg gibt es in der Strasse von Hormus nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bereits Bewegung.

Auf der Plattform Truth Social schrieb der Republikaner: «Schiffe, viele mit Öl beladen, beginnen, sich aus der Strasse von Hormus herauszubewegen.» Sie würden eine südliche Route nehmen, die «völlig sicher» sei. Es gebe weitere solche Bereiche in der Meerenge.

Trump hatte zunächst betont, dass die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Meerenge erst nach der formellen Unterzeichnung des Iran-Abkommens am Freitag geöffnet werden solle. Grund dafür seien nötige Arbeiten zur Minenräumung, hatte er auf Truth Social mitgeteilt. (sda/dpa)
15:44
Hisbollah: Waffenruhe gilt auch für Libanon
Die Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen erstreckt sich nach Angaben der Hisbollah auch auf den Libanon.

Das geht aus einer Mitteilung der mit dem Iran verbündeten Schiitenmiliz hervor. Die Verhandlungsführung der iranischen Seite wird darin überschwänglich gelobt.

Gleichzeitig heisst es, man halte fest an dem «legitimen und unveräusserlichen Recht des Libanon, sein Land, seine Menschen und Souveränität zu verteidigen, bis ein vollständiger Abzug erreicht ist und die Gefangenen zurückgekehrt sind».

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte allerdings angekündigt, die israelischen Truppen würden sich vorerst nicht aus den besetzten Gebieten im Südlibanon zurückziehen. Über der libanesischen Hauptstadt Beirut kreisten am Montag erneut mutmasslich israelische Drohnen.

Mit Spannung wird erwartet, ob die USA und der Iran ihre Verbündeten zum Einhalten einer Waffenruhe bringen können. (sda/dpa)
14:42
Berichte: Teheran erwägt Gebühren für Schiffe nach 60 Tagen
Der Iran könnte Medienberichten zufolge im Rahmen eines möglichen Abkommens mit den USA nach einer Übergangsfrist Gebühren für die Durchfahrt der Strasse von Hormus verlangen. Nach einer 60-Tage-Frist, während der kostenlose Durchfahrten möglich seien, sehe der Iran vor, Gebühren zu erheben, hiess es unter anderem in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Die iranischen Medienberichte liessen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.

Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Der Iran hatte jedoch in der Vergangenheit mit dem Oman über einen Mechanismus zur Durchfahrt gesprochen und eine neue Behörde zur Regelung des Verkehrs dort eingerichtet.

Entsprechende Gebühren würden gegen internationales Seerecht verstossen. Die Berichte in iranischen Medien könnten auch zur Besänftigung der Hardliner-Fraktionen in der iranischen Politik gedacht sein. Diese hatten zuletzt gegen einen Verhandlungsfrieden protestiert. Zudem erlaubt dieser neuerliche Aspekt dem Iran, den Druck in weiteren Verhandlungen aufrecht zu halten. (sda/dpa)
14:24
Libanons Präsident: Iran-Abkommen muss Gewaltspirale beenden
Libanons Präsident Joseph Aoun zufolge enthält die Absichtserklärung über einen Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran auch Passagen zu seinem Land. Die Menschen im Libanon erwarteten, dass diese Vereinbarungen in konkrete Schritte umgewandelt würden, um die Gewaltspirale zu beenden, mahnte der Staatschef in einem Statement.

In der bislang nicht öffentlich gemachten Absichtserklärung, die Teheran und Washington über Nacht angekündigt hatten, werde anerkannt, «dass die Stabilität und Sicherheit des Libanon einen untrennbaren Bestandteil jedes ernsthaften Bemühens darstellen, um die Stabilität in der Region zu festigen», schrieb Aoun.

Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon liefern sich seit einigen Monaten trotz einer Waffenruhe wieder Gefechte. Die israelische Armee ist tief auf libanesisches Gebiet eingedrungen und hat dort sowie in den südlichen Vororten Beiruts teils schwere Zerstörung angerichtet. Im Süden des Libanon mussten viele Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Hisbollah schiesst immer wieder Raketen auf den Norden Israels. (sda/dpa)

11:35
Israels Verteidigungsminister: Bleiben im Südlibanon
Die israelische Armee wird sich laut Verteidigungsminister Israel Katz vorerst nicht aus den besetzten Gebieten im Südlibanon zurückziehen. Katz reagierte damit auf eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran, die am Freitag in Genf unterzeichnet werden soll. Israel rechnet damit, dass eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran auch mit einem Ende der Kämpfe gegen die libanesische Hisbollah-Miliz verknüpft wird.

Katz erklärte weiter, er sei sich mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einig, dass die israelische Armee ohne zeitliche Begrenzung in den «Sicherheitszonen» im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen verbleibe, um von dort aus die Grenze und die israelischen Gemeinden zu schützen.

Katz bezeichnete die «Sicherheitszonen» als die «grössten Errungenschaften» der Armee in diesem Krieg. Israel lehne einen Rückzug aus dem Libanon ab, trotz aller bestehenden und noch kommenden Druckversuche.

Katz warnte zudem, dass Israel mit «voller Wucht» zurückschlagen werde, sollte der Iran das Land wegen «der Ereignisse im Libanon» angreifen. (sda/dpa)

10:51
Stadt im Südlibanon: «Unter keinen Umständen» zurückkehren
Trotz des zwischen den USA und dem Iran verkündeten Rahmenabkommens besteht im Libanon weiter Sorge vor neuen israelischen Angriffen.

Die Stadt Nabatija rief Anwohner heute auf, wegen anhaltender Gefahr «unter keinen Umständen» in ihre Häuser zurückzukehren. «Wir verstehen das Ausmass Ihres Leidens vollkommen und sind zutiefst dankbar für Ihre Geduld und Ausdauer», hiess es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Israel setzte die Angriffe im Süden des Landes laut Augenzeugen und Berichten der Staatsagentur NNA auch nach Verkündung des vorläufigen Abkommens zwischen den USA und dem Iran fort. Von Israel gab es dazu zunächst keine Bestätigung. In der Gegend um Nabatija kommt es seit Wochen zu Kämpfen zwischen Israels Armee und der Hisbollah.

Autos beladen mit Matratzen

Menschen, die vor Angriffen im Süden in den Raum der Hauptstadt Beirut im Norden geflohen waren, machen sich trotz der anhaltenden Gefahr teils auf den Weg in ihre Heimat. Auf Schnellstrassen in südlicher Richtung waren laut Augenzeugen Autos zu sehen, die Matratzen und Gepäck geladen hatten.



Sicherheitskreise berichteten, dass die staatliche Armee einige Strassen blockierte, um die Bevölkerung aus Gebieten fernzuhalten, in denen neue Angriffe drohen könnten. (sda/dpa)
10:32
Nahost-Rahmenabkommen beschert Schweizer Aktien Kursgewinne
Am Schweizer Aktienmarkt ist das Aufatmen nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran für ein Rahmenabkommen ähnlich ausgeprägt wie an den wichtigsten europäischen Finanzplätzen. Mit dem Deal vom Wochenende enden monatelange Verhandlungen zur Beilegung des Krieges. Ende dieser Woche soll das Abkommen in Genf unterzeichnet werden.

Zwar fehlen noch wichtige Details, Investoren werten die jüngsten Ankündigungen aber schon mal als den lang ersehnten Durchbruch. Gleichzeitig warnen einige Experten vor verfrühtem Optimismus. Die Einigung sei nur ein Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess, der seine grössten Hürden noch vor sich hat.

Für den SMI geht es den auch im frühen Handel um 0,99 Prozent aufwärts auf 13'844,22 Punkte.
Von seinem Rekordhoch bei 14'063 Punkten Ende Februar ist er damit nur noch etwa 220 Punkte entfernt. Der SMIM der mittelgrossen Werte gewinnt 1,58 Prozent auf 3087,98 Punkte und der breite SPI 1,13 Prozent auf 19'545,14 Zähler. (awp/sda)
7:29
Pakistan bestätigt: Abkommen-Unterzeichnung soll in Genf stattfinden
Der pakistanische Aussenminister Ishaq Dar hat bestätigt, dass die Unterzeichnung des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran am Freitag in Genf stattfinden soll. Er bedankte sich einer Stellungnahme bei den vermittelnden Ländern Katar, Saudi-Arabien und der Türkei und freue sich auf neue Stabilität und Vertrauen, welches für Weltwirtschaft wichtig sei. Golfstaat Katar hatte unter dem Krieg gelitten, einerseits wegen der eingeschränkten Öl-Exporte, andererseits durch direkte Angriffe des Irans. (con)
Liebe Userinnen und User

Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson

Die Vorgeschichte

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Modschtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA gaben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Seither scheiterten Verhandlungen, es kam kurzzeitig auch wieder zu Angriffen. Am 15. Juni 2026 kündigten die Parteien dann die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens an. Dieses soll in Kürze in Genf unterschrieben werden.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Proteste 2026
1 / 16
Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
USA und Israel greifen Iran an – Das sagt Trump
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Friedensdeal hin oder her: Inflation und Zinsen steigen vorerst weiter
Nach der Europäischen Zentralbank könnte diese Woche auch die US-Notenbank den Leitzins erhöhen. Denn allein von der Hoffnung auf billigeres Erdöl sinken die Preise nicht.
Vielleicht klappt es diesmal mit dem Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran. Immerhin soll am Freitag in Genf eine entsprechende Absichtserklärung erstmals in schriftlicher Form vorgelegt und unterschrieben werden. Doch dreieinhalb Monate nachdem die ersten Bomben auf Teheran niedergingen, haben die Märkte Fakten geschaffen, die sich mit etwas Papier und Tinte nicht mehr so schnell aus der Welt schaffen lassen.
Zur Story