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Moscheen in den USA erhalten Drohbriefe mit Pro-Trump-Parolen

Eine der Moscheen in Kalifornien: die Masjid Umar Ibn Al-Khattab Moschee.
Eine der Moscheen in Kalifornien: die Masjid Umar Ibn Al-Khattab Moschee.Bild: Joseph Sohm / shutterstock

Moscheen in den USA erhalten Drohbriefe mit Pro-Trump-Parolen

28.11.2016, 00:0028.11.2016, 00:46

Drei Moscheen in Kalifornien haben in den vergangenen Tagen Drohbriefe erhalten. Darin waren zugleich Unterstützerparolen für den künftigen US-Präsidenten Donald Trump enthalten.

In den Schreiben habe jedes Mal der gleiche Text gestanden, teilte am Sonntag die wichtigste Vertretung muslimischer US-Bürger mit. Darin hätten unter anderem islamophobe Beleidigungen gestanden.

In dem Schreiben werden nach Angaben des Rates für Amerikanisch-Islamische Beziehungen (Cair) Muslime als «niederträchtig und schmutzig» bezeichnet und aufgefordert, «ihre Sachen zu packen». Trump werde «Amerika reinigen und ihm seinen Glanz wiedergeben – und mit Euch Muslimen wird er beginnen».

Angesichts dieser Drohbriefe forderte Cair einen verstärkten Polizeischutz für Moscheen. Der Organisation zufolge ging der erste an «die Kinder Satans» gerichtete Drohbrief am vergangenen Donnerstag in einer Moschee in San José im Norden von Kalifornien ein. Zwei weitere Schreiben gleichen Inhalts wurden dann am Samstag von Moscheen in Long Beach und Claremont bei Los Angeles gemeldet.

Mehr Angriffe auf muslimische US-Bürger

Nach Angaben von Cair nahm seit dem Sieg von Trump bei der Präsidentenwahl am 8. November die Zahl der Angriffe auf muslimische US-Bürger und andere Minderheiten zu. Der rechtspopulistische Milliardär hatte unter anderem mit ausländerfeindlichen und islamophoben Äusserungen Wahlkampf gemacht. Er verunglimpfte immer wieder Muslime und forderte unter anderem ein Einreiseverbot für sie. (ehi/sda/afp)

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