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Tausende trauern um Rapper Nipsey Hussle



Freunde, Fans und Angehörige des erschossenen Rappers Nipsey Hussle haben bei einer grossen Trauerfeier von dem Musiker Abschied genommen. Im Staples Center in Los Angeles fanden sich am Donnerstag (Ortszeit) nach US-Medienberichten mehr als 20'000 Menschen ein.

A hearse carrying the casket of slain rapper Nipsey Hussle, draped in the flag of his father’s native country, Eritrea in East Africa, passes through the crowd Thursday, April 11, 2019, in Los Angeles. Hussle was shot to death March 31 while standing outside The Marathon, his South Los Angeles clothing store, not far from where the rapper grew up. (AP Photo/Jae C. Hong)

Der Wagen mit Nipseys Sarg fährt durch die Strassen von L.A. Bild: AP/AP

Rapper Snoop Dogg würdigte seinen Kollegen als liebenswerten Menschen, der sich für die Versöhnung von rivalisierenden Banden stark gemacht habe.

Stevie Wonder spielte Songs wie «Rocket Love» und «Tears in Heaven». Der Sänger mahnte vor Waffengewalt. Es seien schon genug Menschen durch Waffen getötet worden, sagte Wonder. Es wurde auch ein Brief von dem früheren US-Präsidenten Barack Obama verlesen, der darin Hussles Wandlung zu einem Friedensaktivisten als Vorbild für junge Menschen würdigte.

Auszüge aus Snoop Doggs Rede:

Tausende säumten die Strassen, als der Sarg mit Hussles Leichnam nach der Trauerfeier auf einer Strecke von 40 Kilometern durch mehrere Stadtteile von Los Angeles gefahren wurde. Die Prozession führte auch an einem Bekleidungsladen vorbei, dessen Mitbesitzer Hussle war, wo der Musiker Ende März erschossen worden war.

Stevie Wonder fordert strengere Waffengesetze:

abspielen

Video: YouTube/NBC News

Der mutmassliche Täter war nach Angaben der Polizei mit dem Rapper in Streit geraten. Zwei Tage nach der Tat wurde der 29-jährige Verdächtige festgenommen und wegen Mordes angeklagt. Er plädierte vor Gericht auf nicht schuldig.

Mit «Victory Lap» war Hussle bei den diesjährigen Grammy Awards für das beste Rap-Album nominiert. Hussle, der nach eigenen Angaben einst selbst in einer berüchtigten Strassengang war, hatte sich neben der Musikerkarriere in seiner Gemeinde gegen Bandenkriminalität engagiert. (sda/dpa)

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