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MILWAUKEE, WI - NOVEMBER 10:  Presidential candidates Ohio Governor John Kasich (L-R), speaks while Jeb Bush, Sen. Marco Rubio (R-FL), Donald Trump, Ben Carson, and Ted Cruz (R-TX) take part in the Republican Presidential Debate sponsored by Fox Business and the Wall Street Journal at the Milwaukee Theatre November 10, 2015 in Milwaukee, Wisconsin. The fourth Republican debate is held in two parts, one main debate for the top eight candidates, and another for four other candidates lower in the current polls.  (Photo by Scott Olson/Getty Images)

TV-Duell in Milwaukee: Von links nach rechts: John Kasich, Jeb Bush, Marco Rubio, Donald Trump, Ben Carson und Ted Cruz.
Bild: Getty Images North America

Trump & Co. wollen keine Mindestlöhne – Einigkeit im vierten TV-Duell der Republikaner

Zum vierten Mal haben sich die US-Präsidentschaftskandidaten der «Grand Old Party» im TV-Duell gemessen. Einig waren sich die Republikaner betreffend Mindestlöhne: Alles soll bleiben, wie es ist. Den grössten Fauxpas erlaubte sich Donald Trump.



Mehrere republikanische US-Präsidentschaftsanwärter haben sich bei einer erneuten TV-Debatte gegen einen höheren Mindestlohn ausgesprochen. Am Dienstag waren tausende Menschen in den USA für einen höheren Mindestlohn auf die Strasse gegangen.

In der Debatte äusserte sich zuerst Trump gegen eine Erhöhung des Mindestlohns. «Ich hasse es zu sagen, aber wir müssen es so belassen, wie es ist», sagte er. «Ich werde den Mindestlohn nicht erhöhen.»

Der frühere Neurochirurg Ben Carson, der sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Trump liefert, pflichtete ihm bei. «Jedes Mal, wenn wir den Mindestlohn erhöhen, steigt die Zahl der Arbeitslosen», sagte Carson. «Das ist besonders für Schwarze ein Problem», fügte der Republikaner, selbst ein Afroamerikaner, hinzu.

Auch der Senator Marco Rubio äusserte seine Ablehnung. «Wenn ich der Meinung wäre, dass der Mindestlohn wirklich das Gehalt erhöhen würde, wäre ich dafür, aber das tut er nicht.» Tausende Demonstranten hatten am Dienstag eine Verdoppelung des Mindestlohns auf 15 Dollar pro Stunde verlangt.

Trump diskreditiert die Chinesen

Ins grösste Fettnäpfchen trampelte – Überraschung! – Donald Trump. Der in dieser Debatte verhältnismässig zurückhaltende Trump sprach sich gegen das Freihandelsabkommen TTP aus. TTP sei wie gemacht dafür, dass China durch die Hintertür komme, wie immer, und alle missbrauche.

Blöd nur: China ist gar nicht Teil des Freihandelsabkommens. Rand Paul nutzte den Fauxpas sofort aus und korrigierte Trump.

Die Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl

(dwi/sda)

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