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USA: Waffenverkauf an Taiwan «pausiert»

USA: Waffenverkauf an Taiwan «pausiert»

22.05.2026, 15:4422.05.2026, 15:44

Die US-Regierung genehmigt einen milliardenschweren Waffenverkauf an Taiwan vorerst nicht.

«Im Moment machen wir eine Pause, um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für Epic Fury brauchen», sagte Marine-Staatssekretär Hung Cao in einer Anhörung des US-Senats. Der Sender Fox News strahlte seine Antwort auf eine Frage von Republikaner Mitch McConnell aus. Als «Operation Epic Fury» (auf Deutsch etwa: «Operation Epische Wut») bezeichnet die US-Regierung seinen Militäreinsatz gegen den Iran.

FILE - Hung Cao speaks during the Republican National Convention, July 16, 2024, in Milwaukee. (AP Photo/Matt Rourke, file)
Pentagon Navy Secretary
Marine-Staatssekretär Hung Cao.Bild: keystone

«Wir stellen nur sicher, dass wir alles haben, aber dann werden die ausländischen Militärverkäufe fortgesetzt, sobald das die Regierung für nötig erachtet», erklärte Cao weiter nach Angaben der Zeitung «The Hill». Die Entscheidung liege letztlich bei Verteidigungsminister Pete Hegseth und Aussenminister Marco Rubio.

Es geht um einen Verkauf von Rüstungsgütern im Umfang von bis zu 14 Milliarden US-Dollar (etwa 12 Milliarden Euro). Der von Taiwan angestrebte Waffenkauf sorgt für Spannungen zwischen den USA und China. Die Volksrepublik erhebt Anspruch auf den seit Jahrzehnten demokratisch regierten Inselstaat. Die USA unterhalten inoffizielle Beziehungen zu Taiwan und unterstützen die Insel bei ihrer Verteidigungsfähigkeit – vor allem durch Waffenlieferungen.

Chinas Staatschef Xi Jinping hatte beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking vergangene Woche betont, dass der Umgang mit Taiwan entscheidend für die Stabilität ihrer bilateralen Beziehungen sei. Trump seinerseits hat die Frage nach den Waffenverkäufen zuletzt offen gelassen. (dab/sda/dpa)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Xsa
22.05.2026 16:56registriert Oktober 2021
Es endet einfach IMMER in einer Katastrophe, wenn Trump mit jemandem telefoniert oder gar besucht.
Wenn mit Putin:
- keine Waffenverkäufe an Ukraine
- keine Geheimdienstinformationen
- obskure Forderungen und einseitig ausgerufene Waffenruhen

Wenn mit Netanjahu:
- Epochaler Krieg mit Iran
- blockierte Strasse von Hormus

Wenn mit Xi Jinping:
- keine Waffenverkäufe mehr an Taiwan
- ... und welche Vorbereitungen sonst noch getroffen wurden für eine chinesische Invasion...
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