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Öl

Wegen Trumps Iran Krieg steigen die Kondom-Preise bei Durex

La guerre au Moyen-Orient pèse sur la maison mère de Durex
Durex kündigt eine Preiserhöhung von rund 30 Prozent an.bild: montage watson

Donald Trump lässt die Preise für Kondome explodieren

Der Krieg im Nahen Osten belastet die Muttergesellschaft von Durex. Sie kündigt an, die gestiegenen Rohstoffpreise an ihre Kundschaft weiterzugeben.
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23.04.2026, 18:0923.04.2026, 18:09

Der britische Hygiene- und Gesundheitskonzern Reckitt Benckiser, zu dem Marken wie Durex, Harpic oder Nurofen gehören, warnte am Mittwoch, 22. April 2026: Der starke Anstieg der Ölpreise im Zuge des Nahostkriegs könnte das Unternehmen bis zu 150 Millionen Pfund kosten (rund 158 Millionen Franken).

«Ein Szenario mit einem Ölpreis von 110 Dollar pro Barrel für den Rest des Jahres 2026 würde einen Bruttoeffekt von rund 130 bis 150 Millionen Pfund auf unsere jährlichen Produktionskosten bedeuten», warnt Reckitt Benckiser in einer Mitteilung.

Übersetzung

Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.

Diese Prognosen wurden nur wenige Stunden nach den Aussagen gegenüber Bloomberg veröffentlicht. Dort kündigte der Chef von Karex, einem malaysischen Kondomriesen und Zulieferer von Durex, Preiserhöhungen von fast 30 Prozent an. Grund sind gestörte Lieferketten und steigende Kosten infolge des Konflikts. Goh Miah Kiat, CEO von Karex, spricht dabei selbst von einer ungewöhnlichen Entwicklung:

«Das ist klar eine der grössten Preisanpassungen, die wir seit sehr langer Zeit vorgenommen haben.»

Reckitt Benckiser hält die Auswirkungen des Kriegs zwar für «bewältigbar». Doch «wenn die Rohstoffpreise das ganze Jahr über auf sehr hohem Niveau bleiben», werde sich das zwangsläufig auf die Haushaltsbudgets auswirken – und damit auch auf die Nachfrage, heisst es weiter.

Reckitt Benckiser meldete am Mittwoch einen Umsatzrückgang von knapp 12 Prozent im ersten Quartal. Ein Grund dafür sind unter anderem buchhalterische Effekte aus dem Verkauf der Sparte für Reinigungsprodukte im vergangenen Jahr, zu der Marken wie Air Wick, Calgon und Cillit Bang gehörten.

Durex hat seinerseits etwa unter «der Einführung der Mehrwertsteuer auf Kondome in China zu Beginn des Quartals» gelitten, was die Nachfrage gedämpft hat, erklärt der Konzern. Auch ein ungewöhnlich schwaches Erkältungs- und Grippeaufkommen im Winter hat den Umsatz belastet. Dadurch verkauften sich rezeptfreie Medikamente des Unternehmens schlechter als üblich.

«Der durch die Ereignisse im Nahen Osten ausgelöste Energieschock dürfte die Konsumnachfrage belasten und gleichzeitig die Kosten erhöhen. Das gefährdet die Fortschritte, die der Konzern in den letzten Jahren bei der strikteren Finanzkontrolle gemacht hat», sagt Russ Mould, Analyst bei AJ Bell. Die Aktie von Reckitt Benckiser verliert am Mittwoch an der Börse in London rund 5 Prozent. (afp/hun)

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39 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rainer Z. Ufall
23.04.2026 18:15registriert November 2025
So schliesst sich der Kreis: Kondome sind auch das, was Trumps Eltern hätten benutzen sollen...
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Haarspalter
23.04.2026 18:28registriert Oktober 2020
„Preise für Kondome explodieren“

Solange die Kondome selber nicht explodieren - es hat jetzt schon genug MAGAS unter den Amis.
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Liebu
23.04.2026 18:33registriert Oktober 2020
Das alles wäre kein Problem, hätten Dumps Eltern besser verhütet.
Es wäre uns auch viel anderes erspart geblieben.
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