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epa06242948 View of the US embassy in Havana, Cuba, 03 October 2017. Cuban Foreign Minister Bruno Rodriguez informed that Cuba considers 'unacceptable', 'unfounded' and of 'eminently political character' the US decision to expel 15 Cuban diplomats from Washington in response to a reported string of sonic attacks that affected 22 US diplomats in Havana.  EPA/Alejandro Ernesto

Die US-Botschaft in Havanna. Bild: EPA/EFE

Kein Ende des Embargos – Trumps UNO-Botschafterin macht Obamas Kuba-Politik rückgängig



Die USA haben zum 25. Mal gegen eine Resolution der UNO-Vollversammlung gestimmt, die das Embargo gegen das sozialistisch regierte Kuba verurteilt. In der Abstimmung forderten sämtliche der 193 Mitgliedstaaten mit Ausnahme der USA und Israel am Mittwoch eine Aufhebung des Embargos.

Vergangenes Jahr hatten die USA sich unter der Präsidentschaft von Barack Obama überraschend enthalten. Hintergrund waren der von Obama und dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro eingeleitete Neuanfang diplomatischer Beziehungen beider Länder und Aufweichungen der seit 1960 bestehenden Handelsbeschränkungen.

Obamas Nachfolger Donald Trump hatte die Lockerungen teils wieder rückgängig gemacht. Das Embargo kann vollständig nur vom US-Kongress aufgehoben werden.

«Die USA fürchten weder in dieser Kammer noch irgendwo anders, isoliert zu werden», sagte die UNO-Botschafterin der USA, Nikki Haley. «Unsere Prinzipien stehen nicht zur Abstimmung.» Die jährliche Abstimmung im UNO-Plenum bezeichnete sie als «politisches Theater». (sda/dpa)

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