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Trump-Regierung hebt Bleiberecht auf: 200'000 Salvadorianer sollen das Land verlassen

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Präsident Donald Trump, zusammen mit Kirstjen Nielsen, Ministerin für Heimatschutz. Bild: AP/AP

Trump-Regierung hebt Bleiberecht auf: 200'000 Salvadorianer sollen das Land verlassen

08.01.2018, 19:1708.01.2018, 19:17

200'000 Salvadorianer, die mindestens seit 17 Jahren in den USA leben, sollen das Land verlassen. Die Trump-Regierung hob am Montag den Schutzstatus für diese Bevölkerungsgruppe auf, der ihr nach einer Serie von Erdbeben in der Heimat 2001 gewährt worden war.

Dieser räumte den Salvadorianern ein befristetes Bleiberecht ein, das in den Folgejahren mehrere Male verlängert worden war. Das Ministerium für Innere Sicherheit kam nach eigenen Angaben aber jetzt zu dem Schluss, dass sich die Bedingungen in El Salvador mittlerweile verbessert hätten.

Ein andauernder Schutzstatus sei daher nicht mehr gerechtfertigt. Die Salvadorianer müssen nun bis September 2019 die USA verlassen oder einen neuen Weg suchen, um legal bleiben zu können.

Der «Washington Post» zufolge sind die betroffenen 200'000 Menschen Eltern von 190'000 Kindern, die in den USA geboren wurden, und ein Drittel sind Hausbesitzer. (sda/dpa)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Crissie
08.01.2018 20:30registriert März 2017
Den 190'000 in den USA geborenen Kindern kann er das Bleiberecht jedoch nicht entziehen, da sie aufgrund ihrer Geburt US-Bürger sind. Die bisher unter Schutz stehenden 200'000 Menschen jetzt nach 17 Jahren einfach auszuweisen, ist nicht nur unmenschlich sondern absolut unsinnig! Niemand profitiert davon.
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Troxi
08.01.2018 20:11registriert April 2017
Mein Gefühl sagt mir dass Trump damit sehr hoch pokert und zwar gegen Unternehmen wie Google, Microsoft und co. Vielleicht ist es nur ein blöder Gedanke, aber könnte es sein, dass Trump damit versucht die Unternehmen versucht nach der Steuerreform zu zwingen Amis einzustellen, da Rund 200'000 Jobs frei werden. Auch wenn ich die Begründung nachvollziehen kann. Finde ich es nicht ganz Fair gegenüber den Betroffenen. Einige haben ja sogar sich eine eigene Habe geleistet... Mal schauen wies rauskommt.
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