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Die Trumps klagen gegen die Deutsche Bank – damit diese keine Unterlagen liefert



Im Streit um die Herausgabe von Finanzunterlagen haben US-Präsident Donald Trump und seine Kinder gegen die Deutsche Bank sowie das Finanzhaus Capital One eine Unterlassungsklage eingereicht. Das berichtete der US-Sender CNN am Montagabend (Ortszeit).

Der US-Präsident sowie seine Kinder Donald Jr., Eric und Ivanka wollen damit verhindern, dass unter anderem die Deutsche Bank zahlreiche Finanzunterlagen an zwei Komitees des US-Kongresses aushändigt. Das Geldhaus gehört zu Trumps Kreditgebern.

FILE - In this July 23, 2014 file photo, Donald Trump, right, sits with his children, from left, Eric Trump, Donald Trump Jr., and Ivanka Trump during a ground breaking ceremony for the Trump International Hotel in Washington. New York's attorney general filed a lawsuit Thursday, June 14, 2018 accusing  Trump of illegally using money from his charitable foundation to settle disputes involving his business empire and to burnish his image during his run for the White House. The president blasted the case as politically motivated. The lawsuit seeks $2.8 million in restitution and the dissolution of the foundation. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Die Trumps: Eric, Donald Jr., Ivanka und Papa Donald. Bild: AP/AP

Bereits vergangene Woche hatte Trump ähnliche Klagen gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie das Aufsichtskomitee des Repräsentantenhauses einreichen lassen.

US-Banken müssen liefern

Die Demokraten im US-Kongress fordern im Zuge ihrer Untersuchungen zu Trumps Finanzgeschäften die Herausgabe von Finanzdaten. Dabei geht es um die Frage, ob andere Staaten versucht haben, die Politik der USA zu beeinflussen. Untersucht werden sollen auch mögliche Verbindungen nach Russland.

Das Geheimdienstkomitee und der Finanzausschuss hatten den Banken entsprechende Vorladungen zugestellt. Nach Informationen der «New York Times» müssen auch JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup Unterlagen liefern.

Nach Darstellung der Anwälte der Familie Trump verfolgten die Anträge das Ziel, den Präsidenten «zu belästigen und jeden Aspekt seiner persönlichen Finanzen, seiner Geschäfte sowie privaten Informationen über ihn und seine Familie zu durchwühlen und nach jeglichem Material zu durchforsten, das benutzt werden könnte, um ihm politisch zu schaden», zitierte CNN aus der Klage von Trumps Anwälten, die bei einem Gericht in New York eingereicht wurde.

«Es gibt keinen anderen Grund, als eine politische Absicht» für die Herausgabe der Unterlagen, hiess es demnach weiter. In den USA wird 2020 ein neuer Präsident gewählt. (sda/dpa)

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Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

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quelle: epa/epa / tannen maury
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