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Epstein-Files: Trump entlässt Justizministerin Pam Bondi

epa12847023 US Attorney General Pam Bondi attends a swearing-in ceremony in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 24 March 2026. Markwayne Mullin was confirmed as Department of Ho ...
Donald Trump hat Pam Bondi gefeuert.Bild: keystone

Trump entlässt Justizministerin Pam Bondi – Todd Blanche wird vorübergehend Nachfolger

Der Umgang mit den Epstein-Files und Gerichtsurteile, die nicht nach dem Geschmack des US-Präsidenten ausfallen, sollen Donald Trump dazu veranlasst haben, die Justizministerin zu feuern.
02.04.2026, 19:2002.04.2026, 20:19

US-Präsident Donald Trump hat seine Justizministerin Pam Bondi entlassen, wie er selbst auf seiner Plattform Truth Social verkündete. Nach Informationen von «Fox News» und CNN habe Trump Bondi ihre Entlassung am Mittwochabend kurz vor seine Rede an die Nation im Oval Office mitgeteilt.

Vize-Justizminister Todd Blanche werde Bondis Aufgaben übernehmen, schreibt der Republikaner auf Truth Social weiter. Bondi werde eine «dringend benötigte und wichtige neue Position in der Privatwirtschaft übernehmen». Diese werde in Kürze bekannt gegeben, schreibt Trump.

Blanche bedankte sich auf X bei Trump für das Vertrauen und sagte zu, das Ministerium werde weiter das Gesetz durchsetzen und alles dafür tun, dass die USA sicher seien. Er lobte Bondis Leistung: Sie habe das Ministerium mit Stärke und Überzeugung geführt, er sei ihr für die Führung und die Freundschaft sehr dankbar.

Deputy Attorney General Todd Blanche meets with reporters as the Justice Department announces the release of three million pages of documents in the latest Jeffrey Epstein disclosure in Washington, Fr ...
Todd Blanche übernimmt Bondis Aufgaben vorübergehend.Bild: keystone

Gerüchte über Entlassung gab es schon länger

Obwohl Trump Bondi erst am Mittwoch als «wundervolle Person» bezeichnete, die «einen guten Job» mache, ist der Entscheid nicht ganz überraschend. Seit Monaten soll er mit Bondis Umgang mit den Epstein-Akten unzufrieden sein. Bei einer Anhörung im Kongress im Februar sorgte Bondi für ein Eklat, sie teilte Beleidigungen aus, schweifte ab und entschuldigte sich nicht bei den Opfern. Von Selbstkritik keine Spur. Das trotzige Verhalten irritierte sogar Verbündete.

Pam Bondi bei der Kongress-Anhörung

Video: watson/Lucas Zollinger

Auch ihre Kommunikation und ihre – Trumps Meinung nach – zu geringe Entschlossenheit seien ihm ein Dorn im Auge. Das bezieht sich auch auf die politischen Gegner: Trump will, dass sie härter gegen sie vorgeht und klagt.

Schliesslich zeigt sich Trump auch wenig zufrieden mit der Arbeit des Justizministeriums. So wies beispielsweise das US-Bundesgericht eine Klage gegen den ehemaligen FBI-Direktor James Comey ab, die Trump angestrebt hatte. Auch eine Klage gegen die New Yorker Staatsanwältin Letitia James wurde abgewiesen. Sie ist ebenfalls Kritikerin des US-Präsidenten.

Trump soll in seinem Vorhaben bestärkt worden sein, als er erkannt habe, wie reibungslos die Entlassung von Heimatschutzministerin Kristi Noem abgelaufen sei. Diese wurde Anfang März überraschend durch Markwayne Mullin ersetzt. (vro/hkl/sda/dpa)

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Gegen Trump: Weltweite No-Kings-Proteste
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quelle: keystone / julia demaree nikhinson
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Pam Bondi sorgt für Eklat bei Kongress-Anhörung
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91 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ex Stercore
02.04.2026 16:36registriert Januar 2026
Pläm Blondie entlassen?
Geile Idee!
Dann kann sie gleich zusammen mit ICE-Barbie beim Kadi antreten.
Könnten sogar Zellen Nachbarn auf Rikers Island oder besser noch im ADX Florence werden.
Derweil die Nulpe Trump einfach nicht einsehen wird, dass nicht seine Klüngel das Problem sind, sondern seine eigene Meinung.
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Lohner
02.04.2026 17:46registriert August 2025
Er will sie entlassen, obwohl sie nur der verlängerte Arm von ihm ist und alles das umsetzt, was er ihr vorschreibt. Eigentlich müsste er SICH entlassen.
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Repplyfire
02.04.2026 16:48registriert August 2015
Trump kommt wohl nicht damit klar, dass er nicht absolutionistisch auch über die Justiz entscheiden kann. Klar, die Reps arbeiten dran, aber anscheinend ist das doch nicjt ganz so einfach.
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