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Iran

Trump: USA retten abgestürzten Soldaten in «heftigem Feuergefecht»

epa12537593 US Air Force's F-35 fighter jet performs a flying display during the Dubai Airshow 2025 at the Dubai World Central (DWC), also known as Al Maktoum International Airport, in Jebel Ali, ...
Ein US-Jet bei einer Flugshow in Dubai. (Symbolbild) Bild: keystone

«Wir haben ihn»: US-Waffenoffizier laut Trump verletzt aber in Sicherheit

Der US-Kampfjetoffizier, der über dem Iran abgeschossen und seither vermisst wurde, konnte gemäss Angaben der US-Regierung geborgen werden. Was bisher zur Rettung bekannt ist.
05.04.2026, 07:3005.04.2026, 11:57

Das ist passiert

Am Freitag wurden zwei US-Jets über dem Iran abgeschossen. Ein Besatzungsmitglied wurde seither vermisst, US-Einheiten versuchten dieses zu bergen. Nun ist das Unterfangen laut Präsident Donald Trump geglückt.

Das ist über die Rettung bekannt

Nach Angaben der US-Regierung waren Dutzende Kampfflugzeuge im Einsatz, um den Armeeangehörigen zu bergen. Der Soldat ist laut US-Angaben verletzt, befinde sich jetzt aber in Sicherheit.

Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es schliesslich zu einem «heftigen Feuergefecht» kam. Am Ende konnten die US-Kommandos laut «New York Times» den verletzten Offizier begleitet von Hunderten Spezialeinsatzkräften bergen.

Rettungsflugzeuge flogen den Waffenoffizier nach Angaben der «New York Times» zur medizinischen Behandlung nach Kuwait. Es habe jedoch ein letztes Hindernis gegeben, das die Rettung des Mannes verzögert habe. Zwei Transportflugzeuge, die die Einsatzkommandos und den Waffenoffizier in Sicherheit bringen sollten, hätten im Iran festgesteckt, wurde ein US-Militärbeamter zitiert. Drei Ersatzflugzeuge seien eingesetzt worden, um die US-Soldaten zu bergen. Diese hätten die beiden zurückgelassenen Flugzeuge gesprengt, um zu verhindern, dass sie in iranische Hände fielen, hiess es.

Der Pilot der am Freitag abgeschossenen F-15E war laut übereinstimmenden Medienberichten bereits zuvor gerettet worden. Auch dessen Rettung bestätigte Trump nun offiziell.

Das sagt Trump

«Wir haben ihn», schrieb Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social in Grossbuchstaben. Der Soldat sei verletzt, befinde sich jetzt aber in Sicherheit. Er beschrieb den Einsatz mit dramatischen Worten: Der US-Soldat sei von «unseren Feinden gejagt worden», sie seien ihm stündlich näher gekommen.

Er sei aber «nie wirklich allein» gewesen, schrieb Trump. Die US-Militärführung habe seinen Standort in den Bergen «rund um die Uhr» überwacht. Es sei eine der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen des US-Militärs in der Geschichte der USA gewesen, schrieb der Präsident weiter.

Das sagt der Iran

Das iranische Regime liess nur kurz vor der Rettungsmeldung über staatliche Nachrichtenkanäle verbreiten, dass die USA das Suchgebiet rund um den Absturzort zu bombardieren begonnen hätten. Damit versuchte es dem Anschein nach zu suggerieren, dass die USA den Kampfjetpiloten aufgegeben hätten – und ihn zu töten versuchten.

Iranische Medien hatten zuvor von hohen Geldsummen berichte, die für die Ergreifung des US-Soldaten versprochen worden sein sollen. Wäre das Crew-Mitglied in Gefangenschaft geraten und wären Bilder davon veröffentlicht worden, hätte dies zudem die ohnehin schon kritische Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit zum Krieg weiter negativ beeinflusst, hatte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC gesagt.

(con/sda/dpa)

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174 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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memento
05.04.2026 07:34registriert September 2015
Trump wird dann sagen, er höchstpersönlich habe die Rettung per Videoschalte koordiniert und geleitet.
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Conny 56
05.04.2026 08:08registriert April 2024
Wie lange dauert es, bis die Piloten von Trump verspottet werden?
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Mulumbi
05.04.2026 08:31registriert April 2024
Bei aller Abneigung gegnüber Trump und dem heutigen MAGA Amerika: Sehr gut hat die Rettung geklappt. Nicht auszudenken, was ihn in iranischer Gefangenschaft erwartet hätte. Auch der propagandistische Erfolg für das terhaner Terrorregime wäre verherrend gewesen.
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