DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

USA fordern von Türkei Achtung der Pressefreiheit

17.03.2016, 22:3518.03.2016, 12:19
Na, na, na!? Wer wird denn da gleich zensieren? US-Vizepräsident Joe Biden im Januar 2016 zu Besuch bei&nbsp;Recep Tayyip Erdogan in Istanbul.<br data-editable="remove">
Na, na, na!? Wer wird denn da gleich zensieren? US-Vizepräsident Joe Biden im Januar 2016 zu Besuch bei Recep Tayyip Erdogan in Istanbul.
Bild: SEDAT SUNA / POOL/EPA/KEYSTONE

Die USA sind besorgt über den Druck der türkischen Regierung auf die Medien des Landes. «Wir rufen die türkische Regierung dazu auf, kritische Meinungen zu unterstützen und sie nicht zu unterdrücken», sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, in Washington.

Die Türkei sei ein wichtiger und geachteter NATO-Verbündeter. Aber die Freiheit der Rede, die Freiheit der Versammlung und die Freiheit der Presse müssten auch von der türkischen Regierung beachtet werden, sagte Earnest.

Regierungskritische Journalisten haben in der Türkei einen immer schwereren Stand. «Die universellen Menschenrechte sollten auch in den Grenzen eines unserer engsten Alliierten beachtet werden», sagte Earnest. Er rief die Türkei auf, demokratische Werte zu akzeptieren.

Geostrategisch ist die Türkei für die USA ein wichtiger Partner, auch und gerade vor dem Hintergrund des Krieges im Nachbarland Syrien und des Kampfes gegen die Terrormiliz des so genannten «Islamischen Staates» («IS»).

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Hätte die Ukraine gegen Russland eine Chance? Diese Waffe fürchtet Putin
Mehr Soldaten, bessere Ausrüstung: Die ukrainische Armee ist viel besser aufgestellt als noch im Jahr 2014. Aber reicht das? Zumindest eine Waffe des ukrainischen Arsenals fürchtet Russland wirklich. 

Sie sind auf sich allein gestellt, niemand wird ihnen zu Hilfe eilen – auch die Nato nicht. Aus dieser Überzeugung heraus hat die Ukraine im Konflikt mit Russland in den vergangenen Jahren massiv in militärische Ausrüstung und Personal investiert. Der Verlust der Krim und von Teilen der Donbass-Region im Jahr 2014 ist ein Trauma für das Land, das sich nicht wiederholen soll.

Zur Story