International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

USA fordern von Türkei Achtung der Pressefreiheit



epa05121006 US Vice President Joe Biden (L) chats with Turkish President Recep Tayyip Erdogan (R) after a meeting at the Yoldoz Mabeyn Palace in Istanbul, Turkey, 23 January 2016. Biden is in Turkey for a two day visit and is scheduled to meet both, Turkish president Recep Tayyip Erdogan and Prime Minister Ahmet Davutoglu.  EPA/SEDAT SUNA / POOL

Na, na, na!? Wer wird denn da gleich zensieren? US-Vizepräsident Joe Biden im Januar 2016 zu Besuch bei Recep Tayyip Erdogan in Istanbul.
Bild: SEDAT SUNA / POOL/EPA/KEYSTONE

Die USA sind besorgt über den Druck der türkischen Regierung auf die Medien des Landes. «Wir rufen die türkische Regierung dazu auf, kritische Meinungen zu unterstützen und sie nicht zu unterdrücken», sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Josh Earnest, in Washington.

Die Türkei sei ein wichtiger und geachteter NATO-Verbündeter. Aber die Freiheit der Rede, die Freiheit der Versammlung und die Freiheit der Presse müssten auch von der türkischen Regierung beachtet werden, sagte Earnest.

Regierungskritische Journalisten haben in der Türkei einen immer schwereren Stand. «Die universellen Menschenrechte sollten auch in den Grenzen eines unserer engsten Alliierten beachtet werden», sagte Earnest. Er rief die Türkei auf, demokratische Werte zu akzeptieren.

Geostrategisch ist die Türkei für die USA ein wichtiger Partner, auch und gerade vor dem Hintergrund des Krieges im Nachbarland Syrien und des Kampfes gegen die Terrormiliz des so genannten «Islamischen Staates» («IS»).

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bidens erster Militäreinsatz: US-Jets greifen pro-iranische Milizen in Syrien an

Das US-Militär hat auf Befehl von Präsident Joe Biden hin Luftangriffe im Osten Syriens geflogen. Es war der erste offiziell bekannt gewordene Militäreinsatz unter dem Oberbefehl des neuen US-Präsidenten.

Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel der Angriffe seien «mehrere Einrichtungen» an einem Grenzübergang gewesen. Diese seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterstützt würden, erklärte Sprecher John Kirby am Donnerstagabend (Ortszeit).

Die Luftangriffe seien eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel