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Grok: Datenschutzbeauftragte leitet Untersuchung gegen KI-Chatbot ein

Britischer Datenschützer leitet Untersuchung wegen Grok ein

03.02.2026, 14:5503.02.2026, 14:55

Der britische Datenschutzbeauftragte hat eine Untersuchung zur Erstellung sexualisierter Bilder und Videos durch den KI-Chatbot Grok in Elon Musks Kurznachrichtendienst X eingeleitet. Der Schritt folge Berichten über die Erstellung solcher Bilder ohne Zustimmung der Betroffenen durch Grok, einschliesslich von Kindern, hiess es in einer Mitteilung des Information Commissioner's Office (ICO).

epa12644240 The Grok artificial intelligence (AI) website is displayed on a mobile phone as a nationwide restriction on the service takes effect, in Shah Alam, outside Kuala Lumpur, Malaysia 12 Januar ...
Grok ist ein KI-Chatbot.Bild: EPA

Die Erstellung und Verbreitung solcher Bilder solcher Inhalte werfe «erhebliche Bedenken im Hinblick auf das britische Datenschutzrecht auf und birgt das Risiko erheblicher potenzieller Schäden für die Öffentlichkeit», so die Mitteilung weiter. Es gehe darum, ob persönliche Daten rechtmässig, fair und transparent verarbeitet worden seien und ob es angemessene Sicherheitsmechanismen bei Grok gebe, um zu verhindern, dass persönliche Daten zur Erstellung schädigender manipulierter Bilder verwendet werden.

ICO kann Strafen in Millionenhöhe verhängen

Die Untersuchung solle feststellen, ob die Unternehmen XIUC und xAI bei der Entwicklung und Anwendung von Grok die Datenschutzgesetze eingehalten haben. Noch sei nicht festgestellt worden, ob ausreichende Hinweise für einen Verstoss gegen das Datenschutzrecht vorlägen. Sollte das der Fall sein, würden etwaige Stellungnahmen der Unternehmen geprüft werden, so die Mitteilung weiter.

Das ICO kann Verstösse gegen das Datenschutzrecht unter anderem mit Strafen in Höhe von bis zu 17,5 Millionen Pfund (etwa 20,3 Millionen Euro) oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes ahnden, je nachdem was höher ist. (sda/awp/dpa)

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