International
USA

US-Regierung: Keine Zweifel an russischen Hackerangriffen

FILE- In this Nov. 7, 2014, file photo, Department of Defense Press Secretary Rear Admiral John Kirby, speaks during a news conference, at the Pentagon in Washington. State Department spokesman John K ...
John Kirby, Sprecher des Aussenministeriums der US-Regierung, hat keine Zweifel, dass Russland hinter den Hackerangriffen auf US-Ziele im vergangenen Wahlkampf steckt. Bild: Manuel Balce Ceneta/AP/KEYSTONE

US-Regierung: Keine Zweifel an russischen Hackerangriffen

03.01.2017, 19:2504.01.2017, 06:46

Die US-Regierung hat nach Angaben aus dem Aussenministerium keine Zweifel, dass Russland hinter Hackerangriffen auf US-Ziele im zurückliegenden Wahlkampf steckt.

«Die Geheimdienste sind sich sicher. Und der Präsident hätte nicht die Schritte unternommen, die er unternommen hat, wenn er nicht überzeugt wäre», sagte der Sprecher des Aussenministeriums, John Kirby, am Dienstag in Washington.

Die USA werfen Russlands Regierung vor, Hackerangriffe auf Computer in den USA gestartet zu haben, darunter die Parteizentrale der US-Demokraten. Damit sollten demnach Informationen gestreut werden, die der Demokratin Hillary Clinton im Wahlkampf schaden und dem Republikaner Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen. Trump äusserte wiederholt Zweifel an der Russland-These.

«Die Geheimdienste sind sich sicher. Und der Präsident hätte nicht die Schritte unternommen, die er unternommen hat, wenn er nicht überzeugt wäre.»
John Kirby, Aussenministerium

Zuletzt hatte auch Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks verneint, dass die russische Regierung hinter den Hackerangriffen steckt. Wikileaks hatte die gehackten E-Mails veröffentlicht.

Die Veröffentlichungen hatten zum Teil unangenehme Enthüllungen über Interna bei den Demokraten einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Dies könnte zu Clintons Wahlniederlage am 8. November beigetragen haben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
JD Vance, der ultimative Heuchler
Sein grenzenloser Opportunismus wird dem US-Vize zum Verhängnis.
Im Vorfeld der Wahlen von 2024 lobte JD Vance Donald Trump in einem Gastkommentar im «Wall Street Journal» über den Klee. Bei ihm könne man sicher sein, dass er keine ewig dauernden Kriege anzetteln werde, so der Vize. Jetzt muss er genau aus einem solchen Krieg einen Ausweg finden. Der tiefgläubige Katholik Vance muss auch seinen Boss in dessen idiotischen Zwist mit dem Papst rechtfertigen. Da vergisst man beinahe, dass er einst Trump als kulturelles Heroin und Amerikas Hitler bezeichnete, bevor er dessen Speichellecker wurde.
Zur Story