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Corona-Bomber: Neonazi plante Anschlag auf US-Krankenhaus

Ein bewaffneter Terrorverdächtiger ist bei einem FBI-Einsatz im US-Bundesstaat Missouri ums Leben gekommen. Offenbar wollte er mit einem Anschlag medizinische Infrastruktur treffen.

Jonas Mueller-Töwe / t-online



A motorist crosses an empty downtown street in Kansas City, Mo. Sunday, March 22, 2020. Officials in Missouri's largest cities are ordering a mandatory stay-at-home rule to residents starting next week in an effort to slow the spread of the coronavirus. St. Louis and St. Louis County authorities first announced the order, which is to begin Monday, before Kansas City officials followed later Saturday with a similar order. The order in Kansas City and surrounding areas is set to begin Tuesday. (AP Photo/Charlie Riedel)

Ort der geplanten Tat: Kansas City Bild: AP

Ein Artikel von

T-Online

Ein US-Neonazi hat dem FBI zufolge einen Bombenanschlag auf ein Krankenhaus im Bundesstaat Missouri geplant. Der 36-jährige Timothy W. sei beim Zugriff der Einsatzkräfte am Mittwoch bewaffnet gewesen und ums Leben gekommen, teilte die Behörde mit. Zuvor habe er monatelang im Zentrum einer Anti-Terror-Ermittlung gestanden. Den Angaben zufolge zog W. aus rassistischen und religiösen Gründen bereits mehrere Anschlagsziele in Betracht, bevor er sich festlegte.

Den Ausschlag für die Wahl des Krankenhauses als Ziel habe die «derzeitige Gesundheitskrise» gegeben, hiess es seitens des FBI. Das Krankenhaus stelle in der derzeitigen Lage «kritische medizinische Versorgung» bereit. W. habe geplant, ein sprengstoffbeladenes Fahrzeug zu verwenden, um viele Opfer zu verursachen. Er habe bereits die notwendigen Schritte unternommen, sich die Utensilien dafür zu besorgen. Dabei sei er von Ermittlern überwacht worden.

Der Zugriff in Belton, Missouri, sei schliesslich erfolgt, als W. dort den Sprengsatz habe abholen wollen. «Da war keine echte Bombe», teilte das FBI mit. Beim Versuch der Festnahme sei der Bewaffnete verletzt worden. Im Krankenhaus sei später sein Tod festgestellt worden. Mehrere US-Medien berichteten unter Berufung auf das FBI über den Fall. Der Investigativ-Journalist Nick R. Martin schrieb, der mutmassliche Terrorist habe Verbindungen zu zwei Neonazi-Gruppierungen und habe in Chat-Nachrichten frühere US-Rechtsterroristen verehrt.

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