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Verbrechen

34 Soldaten in Kolumbien entführt

34 Soldaten in Kolumbien entführt

26.08.2025, 21:4526.08.2025, 21:45
epa12324617 (L-R) Attorney General Gregorio Eljach, Comptroller General Carlos Hernan Rodriguez, Defense Minister Pedro Sanchez, and National Registrar Hernan Penagos attend a press conference in Bogo ...
Oberstaatsanwalt Gregorio Eljach bei der Pressekonferenz zur Entführung.Bild: keystone

Nach heftigen Gefechten mit einer Splittergruppe der Guerillaorganisation Farc sind im Süden Kolumbiens 34 Soldaten entführt worden. «Wir werden angesichts dieser kriminellen Bedrohung nicht nachgeben», hiess es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums des südamerikanischen Landes. «Wir werden das Leben, die Freiheit und die Würde jener verteidigen, die geschworen haben, ihrem Vaterland zu dienen.»

Am Sonntag hatte sich das Militär im Department Guaviare ein sechsstündiges Feuergefecht mit der Farc-Splittergruppe geliefert, wie Verteidigungsminister Pedro Sánchez mitteilte. Dabei kamen mehrere mutmassliche Bandenmitglieder ums Leben, darunter ein Anführer der kriminellen Gruppe.

19 Tote und Dutzende Verletzte bei Angriffen

Zuletzt hatte eine Welle der Gewalt Kolumbien erschüttert. Bei einem Angriff von Kriminellen auf eine Polizeieinheit bei einem Anti-Drogen-Einsatz im Norden des Landes und einem Bombenanschlag nahe einem Luftwaffenstützpunkt in der Grossstadt Cali kamen in der vergangenen Woche 19 Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt.

Zwar hat sich die Sicherheitslage in dem einstigen Bürgerkriegsland verbessert, allerdings werden noch immer Teile Kolumbiens von illegalen Gruppen kontrolliert. Kriminelle Banden, linke Rebellen, Splittergruppen ehemaliger Guerillaorganisationen und Paramilitärs sind in Drogenhandel, illegalen Bergbau und Schutzgelderpressung verwickelt. (sda/dpa)

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