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An electrical pole felled by Hurricane Elsa leans on the edge of a residential balcony, in Cedar Hills, St. Vincent, Friday, July 2, 2021. Elsa strengthened into the first hurricane of the Atlantic season on Friday as it blew off roofs and snapped trees in the eastern Caribbean, where officials closed schools, businesses and airports. (AP Photo/Orvil Samuel)

In der Karibik, hier auf der Insel St. Vincent, hat «Elsa» bereits für Schäden gesorgt. Bild: keystone

Höchste Alarmstufe: Hurrikan «Elsa» fegt auf Haiti zu



Der erste Atlantik-Hurrikan des Jahres hat sich in der Karibik abgeschwächt. «Elsa» erreichte auf dem Weg zu der Insel Hispaniola, auf der die Dominikanische Republik und Haiti liegen, am Samstag nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC in Miami Windgeschwindigkeiten von maximal rund 110 Stundenkilometer. Trotz der Abschwächung warnten Behörden des Gebiets, durch das «Elsa» Richtung Florida bis Anfang der Woche möglicherweise ziehen wird, unter anderem vor heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen.

So rief Haiti am Samstag die höchste Alarmstufe aus, wie das «Haiti Press Network» unter Berufung auf den Zivilschutz des armen Karibikstaates berichtete. Zu den Massnahmen gehörte demnach das Verbot von Flügen und Schifffahrten an die Südküste. Bewohner besonders gefährdeter Gebiete wurden aufgefordert, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Wegen der eskalierenden Bandenkämpfe in der Hauptstadt Port-au-Prince waren im Juni bereits Tausende Menschen in die Flucht getrieben worden.

epa09320785 A view of intense waves in the avenue of the Malecon, during the passage of tropical storm Elsa in Santo Domingo, Dominican Republic, 03 July 2021. The winds of Elsa, the first hurricane of 2021 in the Atlantic basin, weakened in the last hours and became a tropical storm again as it approached the island of Hispaniola (Dominican Republic and Haiti), reported the US National Hurricane Center (NHC).  EPA/Orlando Barria

«Elsa» sorgt in Santo Domingo (Dominikanische Republik) für hohe Wellen. Bild: keystone

«Elsa» hatte am Freitag an Kraft gewonnen und als Hurrikan der Stufe 1 von 5 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern in Teilen der Karibik Zerstörung verursacht. Auf Barbados liess der Sturm Bäume und Strommasten umstürzen, wie die Katastrophenschutzbehörde DEM mitteilte. Nach Angaben des Innenministeriums kam es zu Stromausfällen. Die Wasserversorgung für einen grossen Teil der Insel sei zum Schutz der Ausrüstung vorsorglich unterbrochen worden. Am internationalen Flughafen Grantley Adams wurde vorübergehend der Betrieb eingestellt.

Es war zunächst unklar gewesen, mit welcher Intensität der Sturm sich im US-Bundesstaat Florida bemerkbar machen würde. Den Behörden in Miami bereiteten unter anderem mögliche Auswirkungen auf die Rettungsarbeiten am Ort des Teileinsturzes eines Wohnkomplexes Sorgen.

Die Hurrikansaison im Atlantik dauert von Juni bis November. Im vergangenen Jahr fiel sie besonders intensiv aus. Die US-Klimabehörde NOAA rechnet in diesem Jahr erneut mit einer überdurchschnittlich starken Saison. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, führen Experten auf den Klimawandel zurück. (sda/dpa)

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