DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A girl runs past a McDonald's store in Taipei, Taiwan, June 25, 2015. McDonald's Corp said it is aiming to sell all of its 413 Taiwan-based stores to a franchise operator, as the U.S. fast-food chain looks to cut costs globally and turn around its flagging China business. REUTERS/Pichi Chuang

Immer mehr Leute lassen McDonald's links liegen. Bild: PICHI CHUANG/REUTERS

Fritten und Burger sind out: McDonald's-Umsatz und -Gewinn geht den Bach runter



Von April bis Juni haben erneut weniger Konsumenten zu den Fritten und Burgern der weltgrössten Burger-Kette McDonalds gegriffen. Im zweiten Quartal schrumpfte der Umsatz um zehn Prozent auf 6.5 Milliarden Dollar. Der Gewinn sackte im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1.2 Milliarden Dollar ab, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Anleger hatten noch schlechtere Zahlen erwartet - die Aktie stieg vorbörslich leicht.

«Die Ergebnisse sind enttäuschend», räumte Konzernchef Steve Easterbrook ein, der den Spitzenjob im März vom glücklosen Don Thompson übernommen hatte. Es gebe aber erste Anzeichen für eine Besserung. Easterbrook hatte im Mai einen Sanierungsplan vorgestellt, der die Trendwende bringen soll.

Stellenabbau

Die Kosten für diesen Umbau trugen laut der Fastfood-Kette zum Gewinnrückgang in diesem Quartal bei. Im Rahmen der Sanierung sollen Stellen gestrichen, die Unternehmensstruktur verändert und mehr Filialen in das Franchise-System eingegliedert werden. Zuletzt standen die Betriebe in den Händen von Lizenznehmern besser da als die von McDonald's betriebenen Restaurants.

Darüber hinaus testet der Burger-King-Rivale eine Vereinfachung seiner Menüs sowie ein Frühstücksangebot rund um die Uhr. Bereits im laufenden Quartal sollen diese Schritte Früchte tragen: McDonald's stellt ein Umsatzplus auf vergleichbarer Basis in Aussicht.

Imageproblem

McDonald's hat schon länger Imageprobleme und kämpft fast rund um den Globus mit sinkenden Verkäufen. Vor allem im US-Heimatmarkt und Asien tut sich der Fast-Food-Riese schwer. In den USA, dem Mutterland des schnellen Essens, ist ein Trend hin zu gesundheits- und umweltbewussterem Fastfood im Gang. Davon profitieren höherpreisige Ketten wie Chipotle Mexican Grill oder Panera Bread, denen es gelingt, sich erfolgreich als Bio-Anbieter zu vermarkten.

Ein Lichtblick ist Europa, wo der Absatz dank gestiegener Nachfrage in Grossbritannien und Deutschland zuletzt zulegte. Europa ist für die Amerikaner der wichtigste Umsatzmarkt. (whr/sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Diese Rechtsprofessorin nimmt es mit Amazon, Facebook und Co. auf

Amazon oder Facebook zählen zu den grössten und mächtigsten Konzernen der Geschichte. Doch in den USA bahnt sich eine Gesetzesreform an, die ihre Macht brechen will. Die Reform verändert auch das Shoppen in der Schweiz.

In den USA steht eine Schlacht bevor. Nach deren Ende werden die Regeln feststehen, welchen die amerikanischen Internet-Konzerne in den nächsten Jahrzehnten unterstehen. Diese Regeln werden auch im schweizerischen Alltag gelten. Wenn man etwa auf dem Online-Megashop Amazon nach Batterien shoppt oder nach Windeln.

Im Juni wurden letzte Vorbereitungen für diese Schlacht getroffen. US-Präsident Joe Biden setzte eine brillante Amazon-Kritikerin auf eine einflussreiche Position. Lina Khan leitet …

Artikel lesen
Link zum Artikel