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Dutzende US-Promis sollen Unis bestochen haben – damit ihre Kids aufgenommen werden



This combination photo shows actress Lori Loughlin at the Women's Cancer Research Fund's An Unforgettable Evening event in Beverly Hills, Calif., on Feb. 27, 2018, left, and actress Felicity Huffman at the 70th Primetime Emmy Awards in Los Angeles on  Sept. 17, 2018. Loughlin and Huffman are among at least 40 people indicted in a sweeping college admissions bribery scandal. Both were charged with conspiracy to commit mail fraud and wire fraud in indictments unsealed Tuesday in federal court in Boston. (AP Photo)

Felicity Huffman (rechts) und Lori Loughlin. Bild: AP/AP

Um ihre Kinder etwa in Yale oder Stanford zu platzieren, sollen Dutzende Prominente und andere wohlhabende Eltern diese und weitere Colleges und Universitäten in den USA bestochen haben.

Unter den fast 50 mutmasslichen Tätern sei auch Schauspielerin Felicity Huffman, bekannt aus der TV-Serie «Desperate Housewives». Auch Lori Loughlin, bekannt aus der Sitcom «Full House», ist auf der Liste. Staatsanwalt Andrew Lelling kündigte die Anklage in Boston am Dienstag an. Die Fälle reichen demnach bis ins Jahr 2011 zurück.

Durch «Bestechung und andere Formen des Betrugs» hätten die Betroffenen versucht, die Annahme ihre Kinder zu erwirken, heisst es demnach in der Anklage.

Betroffen seien unter anderem die Universitäten Georgetown in Washington, Yale in Connecticut, die University of Texas sowie Stanford, die University of Southern California und die UCLA in Kalifornien. Auch bekannte Firmenchefs und ein Modedesigner sind laut «New York Times» unter den Angeklagten.

Teils sollten die Kinder der Angeklagten unabhängig von ihren sportlichen Leistungen als Sport-Stipendiaten angenommen werden, in anderen Fällen sollte es Hilfe bei Aufnahmeprüfungen geben. Viele US-Hochschulen locken herausragende Sportler mit wertvollen Stipendien. Unter den Angeklagten sind laut den Berichten mehrere Trainer von College-Sportmannschaften.

Schauspielerin Huffman soll laut Anklage 15'000 Dollar Schmiergeld gezahlt haben um zu erreichen, dass Antworten ihrer ältesten Tochter beim landesweiten Einstufungstest SAT nachträglich aufgebessert werden. (aeg/sda/dpa)

Obama teilt gegen Trump und die Republikaner aus

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stema 12.03.2019 23:13
    Highlight Highlight Was erwartet man von einer Gesellschaft und einem Bildungssystem, in dem man sich mit Sport für eine Elite-Uni qualifizieren kann? Daraus gehen dann die Agronomen hervor, die die Felder mit Gatorade „bewässern“ wollen :)
  • Juliet Bravo 12.03.2019 20:03
    Highlight Highlight George W. Bush war in Yale und „erwarb“ in Harvard ein MBA. Er gilt nicht gerade als helle Kerze.
    • Raembe 13.03.2019 06:45
      Highlight Highlight Ich verstehe worauf Du raus willst.

      Aber kurz zum klarstellen: Ein Abschluss hat nix mit Intelligenz zu tun, auch in der Schweiz nicht.
    • Bangarang 13.03.2019 08:58
      Highlight Highlight Bush war keine helle Kerze, bis Trump kam. Nun leuchten auch die mittelmässigsten ganz helle.
  • aglio e olio 12.03.2019 19:37
    Highlight Highlight Überrascht wäre ich wenn dies nicht passieren würde.
    Und dabei bin ich nicht mal Pessimist. ;)
  • TheNormalGuy 12.03.2019 19:26
    Highlight Highlight me like
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  • feuseltier 12.03.2019 19:23
    Highlight Highlight Seit scho alles
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  • tomdance 12.03.2019 19:19
    Highlight Highlight Und warum ist das News? In den USA muss man sich bis über beide Ohren verschulden, um eine gute Schulbildung zu erhalten. Ungerecht und kurzsichtig. Aber eben auch die nackte Realität. Wenn nun die Eltern noch viel Geld haben, kann auch die Aufnahmeprüfung und vielleicht sogar der Abschluss gekauft werden.
  • fluh 12.03.2019 19:05
    Highlight Highlight Nein, doch, oohhh
    • aglio e olio 12.03.2019 19:38
      Highlight Highlight de Funès?
  • loquito 12.03.2019 19:03
    Highlight Highlight Ist das was neues? Sogar in Filmen erfährt man, wie verwöhnte Gören dank Geld in Unis gehen, die eigentlich viel zu gut für Sie sind.... Das schlimme ist, die kriegen oft auch einen Abscchluss...
  • Katzenseekatze 12.03.2019 18:44
    Highlight Highlight Wahnsinn. Hast du Kohle sind die Kinder Elite. Auch wenn nicht.
  • samy4me 12.03.2019 18:40
    Highlight Highlight Nooooo way...
    Benutzer Bild
  • TanookiStormtrooper 12.03.2019 18:35
    Highlight Highlight Ist das eine Überraschung? Ich meine Donald Trump war an einer Uni. Er will aber ums verrecken nicht, dass seine Noten publik werden. Einen Studienplatz kann man sich also kaufen, gute Noten aber vermutlich nicht (vielleicht war das in seinem Fall auch zu teuer).
    Warum finden die jungen Wähler in den USA wohl Bernie Sanders so gut? Weil er das Bildungssystem eben nicht nur für Leute zugänglich machen möchte, die genügend Kohle haben. In den USA ist ein Studium den Reichen vorbehalten, oder man stottert die Gebühren noch jahrelang ab.
  • LeChef 12.03.2019 18:26
    Highlight Highlight NEIN! Da bin ich aber überrascht!
  • Salvador Al Daliente 12.03.2019 18:13
    Highlight Highlight Geld frisst Moral.
  • LouisvanGaal 12.03.2019 18:09
    Highlight Highlight Bestechung ist in einem Bildungssystem wie jenem der USA inhärent.
  • Scipia della Rovere 12.03.2019 18:03
    Highlight Highlight Waaaaas???? In den USA regiert das Geld? Es gibt Korruption und Vetternwirtschaft. Wer hätte das gedacht.....
  • El Vals del Obrero 12.03.2019 18:01
    Highlight Highlight Das US-Bildungssystem muss echt der Horror sein.

    "Du bist nichts, das Geld deiner Eltern ist alles."
    • El Vals del Obrero 12.03.2019 18:11
      Highlight Highlight Ob es sich dabei um Bestechung oder um normale offizielle Studiengebühren handelt, macht letztendlich keinen wirklichen Unterschied.

      Zumindest für jene, die in die falsche Familie geboren wurden.

      Deshalb auch meine Überzeugung, dass ein "totaler" ungezügelter Kapitalismus letztendlich wieder zum Feudalismus führt.
    • John Henry Eden 12.03.2019 19:02
      Highlight Highlight Was hat illegale Bestechung mit dem US-Bildungssystem zu tun?

      Aber wenn wir schon beim Bildungssystem sind. In vielen Schweizer Kantonen gibt es keine Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium. Es entscheidet also nur der Primarschullehrer über den Eintritt. Wie oft da wohl bestochen wird?

      In den anderen Kantonen kann man sein Kind auf ein privates Gymnasium schicken. Kostet zwar (gerade bei dummen Kindern), spart aber die Aufnahmeprüfung.

      Man kommt bei uns also, völlig legal, ohne jegliche Aufnahmeprüfung an die Uni.

      In den USA muss jeder den SAT ablegen, um legal studieren zu können.
    • Mosto 12.03.2019 20:27
      Highlight Highlight Bevor du an die uni kannst, brauchst du erst einmal die matur. Die kannst dir nicht erkaufen. Anschliessend musst du die uni auch noch packen, bevor du irgendwas in den händen halten kannst.
      In den usa ist es eher ein vorzeigen, wie toll man ist, bevor man für eine uni angenommen werden kann. In der schweiz kann jeder mit matur an eine uni, das ist das tolle - ohne aufnahmeprüfung.

      Der sat ist auch kein tolles argument. Darauf kann man sich genau so vorbereiten wie auf einen intelligenztest usw. Ist also alles kein indiz für das, was sie messen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 12.03.2019 18:00
    Highlight Highlight Tja, das wird von den Mächtigen und Reichen oftmals so gehandhabt.
    Diese beiden Dinge haben Menschen schon immer Türen geöffnet...
  • schwuppdiwupp 12.03.2019 17:52
    Highlight Highlight Eigentlich nicht verwunderlich,dass diese Reichen Helikoptereltern ihre Mittel einsetzen um ihre Kids irgendwo unterzubringen...was mich eher erstaunt ist,dass diese sogenannten Eliteinstitutionen für solche Zuwendungen überhaupt empfänglich sind...
    • Oban 12.03.2019 19:41
      Highlight Highlight Verbreitet ist das Thema mit der finanzielen Zuwendung eher in den Mittelklassen Unis, dort wo die sogenannten Booster massiv Geld in die Sportprogramme pumpen und ihre Kinder und dann auch deren Kinder dort an die Uni gehen.
  • Chriguchris 12.03.2019 17:47
    Highlight Highlight Mhmm sie wussten von der Möglichkeit und nutzten sie, moralisch verwerflich aber am Ende wollen alle das Beste für ihr Kinder. Die Welt war noch nie ein gerechter Ort.
    • Chriguchris 12.03.2019 20:19
      Highlight Highlight Amüsant wie viele sich hier selbst belügen.

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