International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08387861 A man wearing a protective mask walks in the rain past the Royal Swedish Opera (at left) in Stockholm, Sweden, 27 April 2020, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak.  EPA/Fredrik Sandberg  SWEDEN OUT

Schweden verzichtete anders als viele europäische Länder auf einen umfassenden Lockdown Bild: EPA

Schwedische Wirtschaft präsentiert gute Zahlen – weil Lockdown ausblieb?

Grosse schwedische Unternehmen haben gute Zahlen präsentiert. Das könnte auch daran liegen, dass schwedische Kinder immer in die Schule gingen. Ob sich der schwedische Weg auszahlt, bleibt aber offen.

Niels Anner, Kopenhagen / ch media



Swedbank, Electrolux, Ericsson, der Kugellagerhersteller SKF - eine ganze Reihe schwedischer Unternehmen hat zuletzt in ihren Quartalsberichten gute Zahlen veröffentlicht. Sprich: Die Zahlen waren weniger schlecht als angesichts der Corona-Pandemie erwartet, zum Teil deutlich. Ausser einer allgemeinen wirtschaftlichen Verunsicherung «sehen wir wenige Auswirkungen von Covid-19 auf unsere Aktivität», erklärte Börje Ekholm, CEO des Telekomherstellers Ericsson, dem schwedischen Radio SR.

Der CEO des Stahlverarbeiters Sandvik erklärte, nach dem Tiefschlag im März habe er eine viel schlechtere Entwicklung befürchtet. Die britische Zeitung Financial Times (FT) schloss aus einer grösseren Umfrage, dass sich Schwedens umstrittene Corona-Strategie positiv auf die Wirtschaft auszuwirken scheint. «Ich habe noch nie einen so hohen Anteil an Firmen gesehen, die bessere Resultate liefern, als erwartet wurde. Es sind fast alle Unternehmen», sagte Esbjörn Lundevall, Chefstratege für Aktienmärkte bei der Grossbank SEB, der Financial Times.

Inlandsgeschäft leidet weniger stark

Auch die Anzahl Konkurse sei klar tiefer als befürchtet, so Lundevall. Die schwedischen Banken haben entsprechend wenige Einbussen zu verzeichnen, und der Wohnungsmarkt zeigt ebenfalls eine rasche Erholung. Damit gibt es Anzeichen dafür, dass zumindest das Inlandsgeschäft weniger stark leidet als angenommen.

Analysten sagten schon im Mai, dass der Konsum in Schweden weniger stark einzubrechen scheine als in den Nachbarländern, die einen Lockdown hatten. Dagegen ist die schwedische Industrie stärker von Exporten und damit von der Weltwirtschaft abhängig als etwa die dänische. Dies zeigt sich bei Volvo, dessen Verkaufszahlen im zweiten Quartal um 38 Prozent einbrachen. Die Arbeitslosigkeit ist in Schweden auf 9.8 Prozent gestiegen, wobei die Auswirkungen von Kurzarbeit noch unklar sind.

Sind Prognosen zu optimistisch?

Eine Studie des britischen Analyseunternehmens Capital Economics stimmte bereits letzte Woche optimistische Töne an und bezeichnete Schweden als «Besten in einer schlechten Clique». Dies aufgrund der Prognose, dass das schwedische Bruttonationalprodukt 2020 nur 1.5 Prozent sinke, während es für Dänemark und Norwegen 3, die Schweiz 5 und die Eurozone 7.5 Prozent seien.

«Viel zu optimistisch», nannte das allerdings der angesehene schwedische Ökonom Lars Calmfors, die Prognose beruhe zu stark auf dem ersten Quartal. Calmfors und viele andere Konjunkturforscher sehen einen Rückgang für Schweden um rund 5 Prozent für 2020 - etwa in der Grössenordnung wie die Nachbarländer, aber besser als Frankreich, Grossbritannien oder Italien.

Optimismus, weil Lockdown ausblieb

Schweden hatte bekanntlich im Unterschied zu den meisten anderen Ländern keinen strikten Lockdown, sondern Geschäfte, Restaurants und Schulen blieben offen; allerdings blieben viele Arbeitnehmer im Home Office und das wirtschaftliche Leben verlangsamte sich deutlich. Die Strategie ist stark umstritten, da sie zu hohen Ansteckungszahlen und bisher 5700 Todesfällen führte.

Wie SEB-Analyst Esbjörn Lundevall halten auch mehrere schwedische Geschäftsführer die lockere Strategie für einen Vorteil für die Wirtschaft. Insbesondere, dass Grundschulen, Kindergärten und Krippen offen blieben. Lundevall sagte, er glaube, viele Eltern seien dadurch produktiver gewesen, auch im Home Office. Andere sehen einen psychologischen Effekt: Die Schweden seien nun optimistischer bezüglich Arbeiten und Konsumieren, weil sie keinen Lockdown erwarteten.

Wie für alle Länder stellt sich die Frage einer zweiten Welle; sie wird für die Bilanz entscheidend sein. Werden andere Regierungen wieder Restriktionen verordnen, während Schweden dank einer verbreiteten Immunität die Lage - endlich - unter Kontrolle bekommt? Im Moment sind die Ansteckungen in Schweden rückläufig, während viele Länder Anstiege verzeichnen. Doch möglicherweise fahren die Nachbarländer mit ihrer strikten Linie, hohem Testaufwand und vielleicht dank einer frühen Impfung wirtschaftlich mindestens ebenso gut. (bzbasel.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die Bilder zum Geisterspiel-Abend in der National League

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

54
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tellmewhy 29.07.2020 20:10
    Highlight Highlight In diesem Video Sommer 2020 sieht Schweden aus, wie die Schweiz im Lockdown...alles leer.

    Play Icon
  • Rethinking 29.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Wo möglich gute Wirtschaftszahlen auf Kosten vieler Toter erkauft?
  • Pafeld 29.07.2020 09:50
    Highlight Highlight Also ist das Fazit zu Schweden nun: Scheiss drauf, dass sie ein vielfaches mehr an Toten hatten, als die Nachbarländer, die Wirtschaft springt schneller wieder an? Ich sehe gerade nicht, was daran erstrebenswert sein soll.
  • felixJongleur 29.07.2020 07:10
    Highlight Highlight An jene die hier über Schwedenbasher schimpfen: Schaut euch mal als Beispiel die Kommentarspalte beim YT Daily Show Video mit Tegnell an. Zu Beginn haben die sich abgefeiert ohne Ende, und wehe Landsleute äusserten sich kritisch - Nestbeschmutzer! Dann als die Reisebeschränkungen etc. gegen Schweden anzogen und die vielen Opfer in den Heimen bekannt wurden, wurde geschimpft und gejammert über die eigene Regierung und deren Experten.
  • 0ldNicehand 29.07.2020 01:21
    Highlight Highlight Naja, ob sich Schweden's weg doch noch auszahlt (nicht nur wirtschaftlich).. wer weiss?! Bis jetzt sieht der direkte Vergleich so aus:
    Benutzer Bild
  • Blues 28.07.2020 23:46
    Highlight Highlight Ich mag es den Schweden gönnen, wen dies dann auch mal so ist?

    Aber wir sollten besser den Blick auf unser Land fokussieren, den wir alle haben nicht viel vom schwedischen "Aufschwung".
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.07.2020 05:14
      Highlight Highlight Unser Land? Die Mehrheit der Leute, die hier leben, besitzten nichteinmal einen Quadratmeter Land in "ihrem Land". Seis drum.

      Der springende Punkt ist, dass "unsere" Wirtschaftsverbände mit Schweden ein neues Argument haben, um zukünftige Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus unterbinden zu können.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 29.07.2020 08:32
      Highlight Highlight @Blues Ist doch interessant für die Zukunft zu erfahren welche Massnahmen am effizientesten waren? Schweden hat einen anderen Weg eingeschlagen als der Bundesrat. Falls er besser ist, dann können wir davon lernen.
  • Mario Conconi 28.07.2020 23:25
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte so einen Artikel auch über die Schweiz schreiben? Leider blicke ich nicht so ganz durch, welche Prognosen und Behauptungen bei uns zutreffen
    • Gubbe 29.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Es sind eben überall nur Prognosen und Behauptungen, die meistens an der Realität vorbei gehen, dann aber prominent korrigiert werden.
    • Posersalami 29.07.2020 11:38
      Highlight Highlight Der Artikel ist praktisch wertlos da keiner weiss, was gerade wirklich passiert und wie sich zB. die Kurzarbeit auswirkt.

      Du musst dich wohl bis Anfang nächsten Jahres gedulden. Vorher wird man kein abschliessendes Fazit ziehen können.
  • Hmmm... 28.07.2020 22:58
    Highlight Highlight Das mit den Unternehmen ist natürlich Bogus. Erstens erzielen diese Unternehmen im Schnitt wohl mehr als 90% des Umsatzes ausserhalb von Schweden und zweitens, ist dieses Bild mit positiven Überraschungen bei den Zahlen für das 2. Quartal/1.Halbjahr auf der ganzen Welt zu beobachten (es gab noch nie so viele positive Überraschungen und in diesem Ausmass). Erst heute in der Schweiz haben Forbo, SIG, Autoneum Zahlen veröffentlicht, die deutlich besser waren als befürchtet.
  • Le_Urmel 28.07.2020 22:10
    Highlight Highlight Für Geld opfern wir alles
    • Queen C 28.07.2020 22:49
      Highlight Highlight Nein, ohne...
    • Eiswalzer 28.07.2020 23:12
      Highlight Highlight Ohne Geld können wir uns keine Gesundheit leisten. So als Denkanstoss... (Stichworte: Brasilien, Indien, 3. Welt...)
    • FrancoL 29.07.2020 00:17
      Highlight Highlight @eiswalzer, die falsche Aussage, für das falsche Land. Wer Schweden kennt, weiss bestens dass der Gesundheitssektor da viele Mängel hat, die nur mit Geld wettgemacht werden können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 28.07.2020 21:47
    Highlight Highlight Der schwedische Weg hat nun schliesslich doch noch zu sinkenden Zahlen geführt, wonach es zunächst nicht aussah.

    Woran das liegt, ist allerdings immer noch unklar. Dass es sich um ein Anzeichen für Herdenimmunität handelt, halte ich so gut wie für ausgeschlossen - allein in Amerika haben zwei Drittel der Bundesstaaten mehr gemeldete Fälle pro 100'000 Einwohner als Schweden, und in etlichen steigen die Zahlen immer noch weiter.

    Es wird sicher wichtig sein, weiterhin mehr über den Virus herauszufinden - wir haben viel immer noch nicht genug genau verstanden.
    • Nate Smith 28.07.2020 22:03
      Highlight Highlight Ein Teil ist sicher der Saison geschuldet. Weniger beheizte Innenräume mit trockener Luft, aber auch wenig Klimaanlagen. Man ist mehr draussen, weniger aufeinander. UV Index ist höher. Der Schwedische Sommer ist aber ziemlich kurz.
    • lilie 28.07.2020 22:10
      Highlight Highlight @Nate Smith: Gute Überlegungen. 👍

      Allerdings treffen diese Bedingungen ja auf sämtliche Staaten der nördlichen Hemisphäre zu, und in etlichen davon brodelts wieder (z.B. Spanien, Balkan) und in anderen hats nie aufgehört (z. B. Naher Osten, Indien).

      Deshalb überzeugt mich das auch nicht wirklich. 🤔
    • tellmewhy 28.07.2020 22:23
      Highlight Highlight Eine Theorie ist, dass die Schweden alle Urlaub in endlegenden Gebieten machen...sie dürfen ja nirgends anders hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tellmewhy 28.07.2020 21:22
    Highlight Highlight Wann ist es genug mit dem Schweden-Hype ?
    Es gibt genug bessere Beispiele. Dänemark zb
    • Fakten 28.07.2020 21:44
      Highlight Highlight Nein, Schweden hat als einziges europäische Land alles richtig gemacht und die Wirtschaft nicht in Grund und Boden gefahren ☝️
    • Militia 28.07.2020 23:31
      Highlight Highlight Sie meinen Dänemark mit dem steigenden Zahlen?
    • Locutus70 29.07.2020 00:12
      Highlight Highlight @tellmewhy - Als über Monate sämtliche deutschsprachigen Medien die Schweden verteufelt haben hättest du das womöglich nicht geschrieben. Sowas nenne ich Heuchelei pur gepaart mit blinder Ideologie
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 28.07.2020 21:02
    Highlight Highlight Ich kann mich mit der Formulierung, "wenn wir einen zweiten Lockdown brauchen" nicht anfreuden. In gewissen Branchen gilt der Lockdown bis heute und noch bis Ende Jahr. Wir regen uns immer über die Clubs auf, aber de facto sind alle Festivals, Messen, Conventions abgesagt und zu. Da hängen diverse Existenzen dran, nur über die schreibt niemand. Also: der Lockdown ist nicht vorrüber. Nur nicht mehr so stark sichtbar.
    • Eiswalzer 28.07.2020 21:20
      Highlight Highlight Ganz genau. Was noch schlimmer ist: Kultur, Events, Sport etc musste als erstes dichtmachen und als letzte wieder öffnen. Vielleicht erst wieder weit im 2021. Und notabene genau diese Branchen erhalten wenig Unterstützung (Kurzarbeit oft nicht möglich, kaum finanzielle Hilfe, dubiose Regelungen im Sport,...). Hab ich schon im März prognostiziert, dass es so kommen wird. Einfach nur unwürdig und planlos.
  • swisskiss 28.07.2020 20:14
    Highlight Highlight Msl abwarten, wie die Gesamtzahlen aussehen, wenn Detailhandel, Gastronomie und Tourismus, Zahlen präsentieren.

    Ericsson als Profiteur von Homeoffice ist ein gutes Beispiel, dass es Gewinner und Verlierer der Krise gibt. Ob SKF die guten Zahlen halten kann, als expororientierte Firma, wenn in den Exportländern die Wirtschaft schwächelt,wird sich zeigen.

    Abgerechnet wird nach der Krise und noch sicher 1 bis 2 Jahre später. Dann wird sich zeigen, welche Volkswirtschaften robust sind und welche nicht. ( wahrscheinlich die gleichen wie nach der letzten Finanzkrise)
  • Lowend 28.07.2020 19:41
    Highlight Highlight Jetzt können dann alle Hobby–Ökonomen vorrechnen, dass 1% weniger Einbruch des BIP schon für läppische 3000 Tote oder ähnlich zu haben sind.

    Wetten, solche menschenverachtenden Rechnungen und Kommentare werden schon bald gemacht werden?
    • Nate Smith 29.07.2020 07:12
      Highlight Highlight Es ist nichts menschenverachtend daran das Gesamtsystem zu betrachten. Nicht jedes Leben ist um jeden Preis rettenswert. Tun wir doch die ganze Zeit mit Gesundheitsökonomie, Kostengutsprachen, Palliative Care etc.
    • hgehjvkoohgfdthj 29.07.2020 10:16
      Highlight Highlight Nate Smith: Entweder alle zählen oder keiner zählt.
    • Lowend 29.07.2020 10:20
      Highlight Highlight Wer schreibt: Nicht jedes Leben ist um jeden Preis rettenswert.» disqualifiziert sich als menschliches Wesen. Wer das liked ebenso. Sonst fragen Sie mal einen Bergretter oder ähnliche uneigennützige Menschen, die ihr eigenes Leben riskieren um andere zu retten, was sie von solcher ökonomischer Euthanasie halten. Ich finde es zum 🤮
  • Pipikaka Man 28.07.2020 19:39
    Highlight Highlight 'Schwedens Weg ist Schlimm und macht die Wirtschaft nicht besser'. Das wurde uns immer eingeträllert. Jetzt muss man zugeben das Schwedens Weg auch zum Erfolg führen kann und sogar bessere Bedingungen hinterlässt. Man sollte einfach zugeben das Schweden auch Sachen richtig machte. Die Lockdown Staaten (IT, ESP) sehen nicht besser aus, schon gar nicht Ökonomisch. Ich würde mich nicht wundern, wenn Schwedens Modell besser abschneidet am Ende als sogar unseres. Ja ich weiss verschiedene Länderbegebenheiten, aber Schwedens Zentren sind ebenfalls Dicht besiedelt.
    • Oigen 29.07.2020 07:11
      Highlight Highlight JAAAA WIRTSCHAFT UND GELD ÜBER ALLES!!!!!!!!!!
  • d10 28.07.2020 19:34
    Highlight Highlight Danke für den neutral informierenden Artikel. Der "schwedische Weg" lässt sich wohl frühestens Ende Jahr wirklich beurteilen.
    • tagomago 28.07.2020 20:20
      Highlight Highlight Der Erfolg wird ihnen Recht geben
    • Tschowanni 28.07.2020 20:42
      Highlight Highlight NEIN. Er lässt sich beurteilen sobald ein wirkungsvoller Impfstoff verfügbar ist. Die Abrechnung erfolgt immer am Schluss, alles andere sind Zwischenresultate.
    • Eiswalzer 28.07.2020 21:16
      Highlight Highlight Wahrscheinlich sogar erst Ende 2021. Das sagen aber einige seriöse Experten schon länger. Aber eben, jede schlechte Nachricht (vermeintlich) aus Schweden wurde von gewissen Leuten ja als Beweis gefeiert, wie unfähig die da oben sind...
    Weitere Antworten anzeigen

«Wie in einem totalitären Staat»: Tessin ruft Bürger dazu auf, Corona-Sünder zu melden

Wer missachtet womöglich die Quarantänepflicht? Die Tessiner Regierung lädt die Bürger dazu ein, potenzielle Sünder direkt bei der Polizei zu melden. SP-Co-Präsident Fabrizio Sirica ist nicht der einzige, der «totalitäre» Methoden wittert.

Die Seuchenliste umfasst mittlerweile mehr als 40 Staaten, darunter viele aus dem Balkan. Wer aus einem solchen Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz zurückkehrt, muss sich seit dem 6. Juli bei den Behörden melden und zehn Tage lang in Quarantäne begeben. Bis jetzt haben sich hierzulande fast 8000 Rückkehrer freiwillig abgeschottet. Wie viele Personen sich um die Quarantänepflicht foutieren, können die Kantone kaum einschätzen. Einige Sünder haben sie mit punktuellen …

Artikel lesen
Link zum Artikel