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epa07486367 (FILE) - A worker attaches a Mercedes star at the C Class and GLC Class production line during a photo opportunity for the media at the Mercedes Cars factory in Bremen, northern Germany, 24 January 2017 (reissued 05 April 2019). Media reports on 05 April 2019 state the EU commission regulators in a statement have charged German carmakers Daimler, Volkswagen and BMW of collusion in the area of emissions cleaning technology by 'participating in a collusive scheme, in breach of EU competition rules, to limit the development and roll-out of emission-cleaning technology for new diesel and petrol passenger cars sold in the European Economic Area'.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Bild: EPA/EPA

Deutsche Behörden entdecken neue Schummel-Software bei Daimler



Im Dieselskandal hat das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine bisher unbekannte Schummel-Software bei Daimler entdeckt. Die Behörde habe ein Anhörungsverfahren gegen den Autobauer wegen Verdachts auf eine weitere «unzulässige Abschaltvorrichtung» eingeleitet.

Dies berichtete die deutsche Zeitung «Bild am Sonntag». Betroffen sind demnach rund 60'000 Fahrzeuge vom Mercedes-Benz-Modell GLK 220 CDI mit der Abgasnorm 5, die zwischen 2012 und 2015 produziert worden waren.

Die Behörde war dem Bericht zufolge bereits im Herbst 2018 auf die umstrittene Software-Funktion bei dem Motor OM 651 gestossen. Weitere Emissionsmessungen bei einem GLK-Modell hätten den Verdacht dann erhärtet. So werde der gesetzliche Grenzwert für Stickoxide im Neuen Europäischen Prüfzyklus (NEFZ) nur eingehalten, falls die sogenannte Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung aktiv ist. Im Strassenbetrieb werde die Funktion dagegen deaktiviert und der Grenzwert von 180 Milligramm pro Kilometer deutlich überschritten.

Heimliche Entfernung?

Ein Daimler-Sprecher bestätigte das Anhörungsverfahren gegenüber der Zeitung: «Wir kooperieren vollumfänglich mit dem Kraftfahrt-Bundesamt und prüfen den beschriebenen Sachverhalt», sagte er der «BamS».

Daimler musste vergangenes Jahr auf Anordnung des KBA schon mehrfach Fahrzeuge zurückrufen, davon allein 280'000 in Deutschland. Daimler führt die Rückrufe zwar aus, hat aber Widerspruch eingelegt.

Laut der «BamS» hat das KBA herausgefunden, dass die neu entdeckte Funktion bei Software-Updates von Daimler unbemerkt entfernt worden war. Ob, und warum dies geschehen ist, wollte ein Daimler-Sprecher aus rechtlichen Gründen nicht beantworten. «Die Behauptung, dass wir mit der freiwilligen Service-Massnahme etwas 'verbergen' wollen, ist unzutreffend, sagte der Sprecher. Zur einer möglichen Verantwortung von Entwicklungsvorstand Ola Källenius sagte er: «Herr Källenius gibt persönlich keine Software-Updates frei.» (sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amore 14.04.2019 20:39
    Highlight Highlight Schummler? - Verbrecher!
  • infomann 14.04.2019 14:49
    Highlight Highlight Wie kann man alle Schummler boykottieren?
    Kauft nur noch E-Autos und lässt die Ratterkisten bei den Schummlern stehen.
  • McBeans 14.04.2019 14:31
    Highlight Highlight Wenig überraschend. Hier bei Watson werden doch in letzter Zeit so viele Netflix-Vorschläge geteilt, schaut mal die VW-Folge „tödliches NOx“ der Serie „Dirty Money“. Die Serie ist vom letzten Jahr und Die jetzigen Veröffentlichungen überraschen mich überhaupt nicht!
    Geberell sind Abschaltmechanismen in der EU verboten, es gibt jedoch z.B. in Deutschland ein Gesetz, welches Abschaltsoftware erlaubt, wenn es nötif ist um den Motor vor Schäden zu schützen. KLAR!!
  • I_am_Bruno 14.04.2019 14:20
    Highlight Highlight Unser Kadi sagte immer: Einmal ist keinmal. Zweimal ist einmal zuviel.
  • Musikuss 14.04.2019 12:46
    Highlight Highlight Ich wundere mich, wie man bei absichtlichem und wiederholtem Betrug immer noch von „Schummeln“ spricht! Die Täter sind keine Kleinkinder mehr, sondern wissen ganz genau, was sie tun. Aber wenns ums Auto geht, dann wird Männlein kindisch. Ich bin selbst so ein Exemplar ... aber ich stehe wenigstens dazu.
  • derEchteElch 14.04.2019 11:06
    Highlight Highlight „Zur einer möglichen Verantwortung von Entwicklungsvorstand Ola Källenius sagte er: «Herr Källenius gibt persönlich keine Software-Updates frei.»“

    Haha.. Wie sollte es auch anders sein. Viel Geld verdienen.. Keine Verantwortung für nix übernehmen.. Manager halt..
  • Zeit_Genosse 14.04.2019 09:05
    Highlight Highlight Wenn man eine Amnestie für Selbstanzeige und sofortige Behebung der illegalen Softwareinterventionen per Ultimatum machen würde, würde der Umwelt am schnellsten geholfen. Lange Rechtsstreitereien bringen da wenig. Zudem muss eine Selbstregulierung installiert werden, die den Vorstand miteinbezieht, dass die Vorstände nicht sagen können sie hätten nichts gewusst. Somit könnte man sie privatrechtlich belangen. Diese neiden Massnahmen könnte man zusammen einführen und die Vorstände würden sich einbeziehen lassen, wenn dafür hohe Bussen weggallen würden. Und wer lieber hohe Bussen zahlt lügt.
    • Heinzbond 14.04.2019 09:45
      Highlight Highlight Selbstregulierung findet schon statt, per Software...
    • Markus97 14.04.2019 11:59
      Highlight Highlight Das wurde von den USA gemacht. Das Resultat war das VW sofort eine rafiniertere Betrugssoftware eingebaut hat. Erst danach kamen die Milliardenklagen. Ich habe kein Mitleid, diese Firmen sollten in den Bankrott geklagt werden. Dann ist die Welt besser dran und es gibt Platz für faire Player welche das Gesetz akzeptieren.
    • Miikee 14.04.2019 12:07
      Highlight Highlight @Markus97
      Ja aber dann sind erstmal alle weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Legume 14.04.2019 05:03
    Highlight Highlight und weiter dreht sich das hamsterrad

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