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FILE - This March 20, 2012 file photo shows Netfilx headquarters in Los Gatos, Calif. Netflix reported second-quarter financial results on Thursday, July 15, 2015. (AP Photo/Paul Sakuma, File)

Bild: Paul Sakuma/AP/KEYSTONE

Aktienkurs schnellt in die Höhe und immer mehr Nutzer: Netflix bleibt auf der Überholspur

Netflix bleibt auf der Überholspur und zählt weltweit bereits 65,6 Millionen Nutzer. Das liess den Aktienkurs in die Höhe schnellen – trotz bescheidenem Gewinn.



Im nachbörslichen Handel legte die Netflix-Aktie nach der Veröffentlichung des Finanzberichts am Mittwochabend zunächst um fast zehn Prozent zu. Verantwortlich dafür war nicht der (bescheidene) Gewinn, sondern das überraschend hohe Nutzerwachstum.

Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen die Abonnentenzahl insgesamt um 3,3 Millionen und legte damit fast doppelt so stark zu wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vor allem international expandiert die Firma aus dem kalifornischen Los Gatos in rasantem Tempo: 2,4 Millionen Mitglieder kamen zuletzt im Ausland dazu.

Bis Ende 2016 will Netflix in 200 Ländern verfügbar sein. Zu den nächsten Zielen sagte Netflix-Chef Reed Hastings: «Im Herbst werden wir mit dem Start in Japan unseren ersten Streifzug nach Asien machen und die Weichen stellen, um unseren Dienst rund um den Globus anzubieten.»

Teure Expansion

Im Frühjahr hatte das Unternehmen Premiere in Neuseeland und Australien gefeiert. Auch in China sondiert Netflix bereits seine Optionen. In der Schweiz und Deutschland ging Netflix im September 2014 an den Start.

Reed Hastings, Gruender und CEO Netflix, fotografiert in Zuerich am Donnerstag, 18. September 2014. Im Zuge der aktuellen Expansionsrunde nach Oesterreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg startet Netflix heute in der Schweiz. Fuer einen monatlichen Fixpreis streamt das amerikanische Unternehmen Filme und Serien auf alle gaengigen internetfaehigen Geraete. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Reed Hastings, Netflix-CEO, in Zürich. Bild: KEYSTONE

Die Finanzergebnisse sind allerdings nicht ganz so beeindruckend wie das starke Nutzerwachstum. Der Umsatz kletterte zwar um 23 Prozent zum Vorjahr auf 1,64 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte aber um 63 Prozent auf 26 Millionen Dollar zusammen. 

Der starke Dollar, der die Auslandseinnahmen bei Umrechnung in US-Währung drückt, belastete die Bilanz. Ausserdem schlugen die hohen Expansionskosten negativ zu Buche. (sda/dpa)

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