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Gnadenloses Regime

Iraner wegen Verbindungen zur Exilopposition hingerichtet 



Allen Appellen von Menschenrechtsaktivisten zum Trotz ist im Iran ein Mann wegen seiner Verbindungen zur Exilgruppe der Volksmudschahedin hingerichtet worden. Wie die Nachrichtenagentur Irna berichtete, wurde Gholamreza Khosravi Savajani am Sonntag wegen seines «Krieges gegen Gott» gehängt. 

Noch am Samstag hatte Amnesty International einen Stopp der Hinrichtung gefordert.

Der Hingerichtete soll die Volksmudschaheddin mit sensiblen Dokumenten versorgt und finanziell unterstützt haben. Bei seiner Festnahme wurden nach Angaben der iranischen Justiz unter anderem Papiere und Bilder von Militärstützpunkten entdeckt, die an die Exilgruppe weitergeleitet wurden. 

Die Volksmudschahedin wurden 1965 im Kampf gegen den iranischen Schah gegründet. Nach der Revolution 1979 überwarf sich die Gruppe mit den herrschenden Islamisten und ging in den Untergrund. 

Im Iran wurden nach Angaben der UNO im vergangenen Jahr mindestens 500 Menschen hingerichtet. Dutzende zum Tode Verurteilte wurden öffentlich exekutiert. (erf/sda/afp/apa/Reuters) 

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