Islamischer Staat (IS)
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gegen Shabaab-Miliz

US-Armee fliegt Luftangriff in Somalia



Die USA haben einen Luftangriff gegen die islamistische Al-Shabaab-Miliz in Somalia geflogen. Der Militäreinsatz in der Nähe von Saakow im Süden des Landes richtete sich nach Angaben des Pentagons gegen einen hochrangigen Anführer der Rebellenbewegung.

Den Namen des Al-Shabaab-Anführers nannte Pentagon-Sprecher John Kirby am Montag in Washington nicht. Auch zu möglichen Opfern machte er keine Angaben. Bislang könne er nur sagen, dass keine Zivilisten oder Unbeteiligte getötet worden seien. Die Ergebnisse des Einsatzes würden zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Die somalische Regierung hatte erst am Samstag einen Erfolg im Kampf gegen die Al-Shabaab-Miliz verkündet: Einer ihrer wichtigsten Anführer, Sakarija Ismail Ahmed Hersi hatte sich in der Grenzregion zu Kenia und Äthiopien den Behörden gestellt.

FILE - In this Thursday, Feb. 17, 2011 file photo, hundreds of newly trained al-Shabab fighters perform military exercises in the Lafofe area some 18km south of Mogadishu, in Somalia. A Somali intelligence official says Zakariya Ismail Ahmed Hersi, a leader with the Islamic extremist group al-Shabab who has a $3 million bounty on his head, has surrendered to police in Somalia. (AP Photo/Farah Abdi Warsameh, File)

Al Shabaab-Mitglieder beim Training. Die Miliz wurde in den vergangenen Tagen empfindlich geschwächt.  Bild: Farah Abdi Warsameh/AP/KEYSTONE

Auf Zakariya Ahmed hatten die USA ein Kopfgeld von drei Millionen Dollar ausgesetzt. Er galt als «Geheimdienstchef» der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündeten Gruppe. Als Grund für den Schritt wurden blutig ausgetragene Machtkämpfe innerhalb der Al-Shabaab-Miliz vermutet.

Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Siad Barre im Jahr 1991 herrscht in Somalia Bürgerkrieg. Die Al-Shabaab-Miliz kontrollierte über Jahre grosse Teile der Hauptstadt Mogadischu sowie weite Gebiete im Zentrum und Süden des Landes.

Mit Unterstützung äthiopischer und kenianischer Truppen gelang es der Übergangsregierung 2011 die Gruppe aus der Hauptstadt und den meisten anderen Städten zu vertreiben. Allerdings verübt die Al-Shabaab-Miliz auch weiterhin Anschläge in Mogadischu sowie im benachbarten Kenia. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 30.12.2014 09:46
    Highlight Highlight Die Diskrepanz zwischen den vielen protestierenden Muslimen, die sich wegen ein paar Karikaturen beleidigt fühlen, und den wenigen protestierenden Muslimen, die sich vom IS oder Al-Shabaab beleidigt fühlen, zeigt den eigentlichen Kern des Problems. Es ist genau dieser Umstand, der einen IS oder Al-Shabaab überhaupt möglich macht.

Schockierende Preisliste

So viel kostet ein 9-jähriges Mädchen auf dem Sklavenmarkt der Terrormiliz IS

Der Islamische Staat macht kein Geheimnis daraus, welches Schicksal er den jesidischen und christlichen Frauen zugedacht hat, die in seine Gewalt geraten: Entweder bekehren sie sich zum Islam und enden dann allenfalls als Braut eines IS-Kämpfers, oder sie werden als Sexsklavin benutzt und verkauft. 

Je jünger eine Frau ist, desto höher ist der Preis, der für sie verlangt wird. Das zeigt ein internes Dokument des IS, das die irakische Website Iraqinews.com nun …

Artikel lesen
Link zum Artikel