Islamischer Staat (IS)
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epa04655051 Kurdish Peshmerga soldiers take up position in a town, west of Kirkuk city, northern Iraq, 09 March 2015. Kurdish forces have recaptured two towns in south and west of Kirkuk city from the Islamic State militia. Iraqi troops backed by allied Shiite militiamen started on 02 March a major military operation in northern Iraq to drive Islamic State out of the area.  EPA/KHALIL AL-A'NEI

Kurdische Peschmerga-Kämpfer westlich von Kirkuk.  Bild: KHALIL AL-A'NEI/EPA/KEYSTONE

IS-Vormarsch: Kurden werfen IS-Miliz Einsatz von Chemiewaffen vor



Die Autonomieregierung der Kurden im Nordirak hat der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) vorgeworfen, chemische Waffen eingesetzt zu haben. In Proben aus dem Boden und von Kleidungsstücken sei Chlorgas nachgewiesen worden, erklärte der Sicherheitsrat der halbautonomen Region am Samstag.

Es war zunächst unmöglich, die Behauptung unabhängig zu überprüfen. Chlorgas wurde erstmals im Ersten Weltkrieg als Waffe eingesetzt. Inzwischen ist es durch die Chemiewaffenkonvention von 1997 verboten.

Proben vom Januar

Nach kurdischen Angaben wurden die Proben im Januar genommen, als es auf der Strasse zwischen der nordirakischen Metropole Mossul und der syrischen Grenze zu einem Selbstmordanschlag auf kurdische Peschmerga-Kämpfer kam.

Die Untersuchung nahm demnach ein von der EU anerkanntes Labor vor. Aus dem regionalen Sicherheitsrat verlautete zudem, die Peschmerga-Kämpfer hätten auf das Auto des Selbstmordattentäters eine Rakete abgefeuert, bevor er sein Ziel erreicht habe.

Die IS-Miliz hatte im vergangenen Jahr weite Teile des Nordiraks erobert. Die Peschmerga versuchen, die Dschihadisten zurückzuschlagen und werden dabei von der US-geführten Koalition unterstützt. (dhr/sda/reu/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 14.03.2015 21:55
    Highlight Highlight Als ob der Einsatz von Giftgas bei all den Massakern noch etwas ändern würde. Die Kämpfer des Daesh (IS) und seine Sympathisanten können schon lange nicht mehr normal denken, ansonsten wären sie nach dem Abschlachten von Kindern oder spätestens nach der grausamen Hinrichtung des Plioten M. al-Kasaesbeh ausgestiegen.

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