Italien
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Vorstoss in Brüssel

Beppe Grillo will Italien aus dem Euro-Raum haben: «Es geht nicht mehr anders»



Der Chef der populistischen italienischen Fünf-Sterne-Bewegung, Beppe Grillo, hat am Mittwoch in Brüssel seine Kampagne für einen Austritt Italiens aus dem Euro-Raum präsentiert. Seine Partei will in den kommenden sechs Monaten vier Millionen Unterschriften sammeln, um ein Referendum zu fordern.

«Wir wollen einen Plan B, es geht nicht mehr anders», erklärte er vor Journalisten und EU-Abgeordneten im EU-Parlament. «Seit wir den Euro haben, haben sich alle wirtschaftlichen Parameter verschlechtert», so Grillo, der gegen die «Diktatur der Bankiers» wetterte.

Mit den gesammelten Unterschriften will die Oppositionspartei im kommenden Frühling eine Debatte im italienischen Parlament erzwingen. Laut italienischer Verfassung sind keine Referenden über Themen, die internationale Abkommen betreffen, möglich, weshalb die «Grillini» ein Verfassungsgesetz fordern.

An die Adresse der EU-Parlamentarier wetterte Grillo: «Wir werden euch alle nach Hause schicken». «Es hiess einmal ‹Europäische Gemeinschaft›, aber den Gemeinschaftssinn habt ihr verloren», so der Ex-Kabarettist.

Da bei dem Auftritt Grillos keine Fragen von Medienvertretern erlaubt waren, gab es lautstarke Kritik von Journalisten an dem italienischen Oppositionspolitiker, die Grillo Putin-Methoden vorwarfen.

Grillos Fünf-Sterne-Bewegung, die im EU-Parlament Teil der Fraktion der EU-Gegner um den britischen Populisten Nigel Farage (Fraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie/EFD) ist, fordert neben dem Austritt aus dem Euro-Raum die Einführung von Eurobonds sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen in Italien. (aeg/sda/apa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 13.11.2014 10:15
    Highlight Highlight Einsicht kommt etwas spät!
  • schille 12.11.2014 15:48
    Highlight Highlight Interessant das er zum einen Eurobonds fordert und gleichzeitig den Austritt. D.h. eigene Sparanstrengungen möchte er nicht haben; wäre den Italienern auch unpopulär zu verkaufen. Da erteilt man lieber eine Kritik am System. Populist zu sein war schon immer so schön einfach!
  • Angelo C. 12.11.2014 14:40
    Highlight Highlight Na, da sieht man, dass nicht nur England und die Schweiz gewisse Probleme mit Brüssel haben, nun kommt auch noch Italien dazu, wo ausser dem Linkspopulisten Grillo (Grundeinkommen etc) auch Ministerpräsident Matteo Renzi wenig erbauliches mit der EU-Zentrale austauscht. Zieht Hollande bald nach? Wie auch immer : die kritischen Stimmen mehren sich....
    • Lowend 12.11.2014 16:02
      Highlight Highlight Ja, die kritischen Stimmen von den Versagern mehren sich. Alle gut geführten Staaten haben keine Probleme mit der Europäischen Union.

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