DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nichts mit romantischem Vögelfüttern, im «Dismaland» wird man von Seemöwen attackiert. Willkommen in der Hölle.
Nichts mit romantischem Vögelfüttern, im «Dismaland» wird man von Seemöwen attackiert. Willkommen in der Hölle.
Bild: AP/PA

«Ein perfektes Stück sinnvoller Scheisse»: Banksy eröffnet den himmeltraurigsten Erlebnispark der Welt 

Der britische Graffiti-Künstler Banksy eröffnet heute seine neue Ausstellung «Dismaland». Eine Parodie auf Disneyland – und der traurigste Themenpark der Welt.
21.08.2015, 19:0821.08.2015, 22:29

Banksy ist vorrangig für seine Street Art bekannt. Jetzt eröffnet er im englischen Ferienort Weston-super-Mare seine bisher grösste Installation. Auf dem Boden, wo einst ein Schwimmbad die Kinder beglückte. 

Blick über das ehemalige Freibad «Tropicana». Ein Ort zum Wegsehen. Und zum Nachdenken.
Blick über das ehemalige Freibad «Tropicana». Ein Ort zum Wegsehen. Und zum Nachdenken.
Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Bis vor kurzem wusste niemand, was da genau passiert. Ein mitgenommenes Schloss war zu sehen, ein riesiges Metallpferd, ein Karrussell. Vielleicht ein Hollywood-Film? 

Nein. Es war der geheimnisvolle Graffiti-Artist Banksy. In Anlehnung an das paradiesische Disneyland hat er einen höllentristen Erlebnispark kreiert, wo kein «Amusement», sondern «Bemusement» (Verwirrtheit) herrscht. Schlecht gelaunte Sicherheitsleute mit Mickey-Mouse-Ohren auf dem Kopf. Auf den Helliumballons steht: «Ich bin ein Volltrottel». Auf einer Wand steht: «Du perfektes Stück sinnvoller Scheisse». Die Schiffchen, die normalerweise fröhliche Kinder durch den Park schippern, sind vollgepfercht mit Flüchtlingen. Willkommen in der Hölle. Oder in der Realität. 

Banskys Dismaland

1 / 26
Banskys Dismaland
quelle: getty images europe / matthew horwood
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schuldenfallen, Überwachung, Umweltzerstörung, Aufrüstung, Krieg, Elend. Es ist wirklich alles da. 

(rof)

Mehr Kunst!

    Kunst
    AbonnierenAbonnieren
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum die Briten ihre Corona-«Freiheit» (noch) geniessen können

In Grossbritannien sind seit Mitte Juli fast alle Corona-Einschränkungen gefallen. Trotzdem hat das Königreich die Lage besser im Griff als andere Länder. Das sind die Gründe.

Grossbritannien hatte 2020 eine besonders trübe Corona-Bilanz. In keinem europäischen Land starben so viele Menschen an Covid-19. Auch Premierminister Boris Johnson infizierte sich und landete auf der Intensivstation. Ende Jahr geriet die Lage mit der Alpha-Variante des Coronavirus, die im Südosten Englands aufgetaucht war, vollends aus dem Ruder.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

In Australien, wo es so gut wie keine Corona-Fälle gab, schaute man mitleidig bis entsetzt auf das …

Artikel lesen
Link zum Artikel