DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 26
Banskys Dismaland
quelle: getty images europe / matthew horwood
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ein Millionengeschäft für einen tristen Ort: Heute schliesst Banksys «Dismaland» – wir zeigen nochmals die Bilder

27.09.2015, 13:4327.09.2015, 13:52

Voller Erfolg für den Anti-Freizeitpark «Dismaland» des geheimnisumwitterten britischen Künstlers Banksy: Rund 150'000 Menschen besuchten in den vergangenen fünf Wochen sein Gruselkabinett in der westenglischen Küstenstadt Weston-super-Mare.

«Anarchismus für Einsteiger»

Die Parodie auf die Disney-Freizeitparks, die in einem ehemaligen Freibad zu sehen war und am Wochenende zu Ende ging, beeindruckte mit absurd-düsteren Installationen: In einem Becken tuckerten etwa kleine Boote voller Flüchtlinge.

In einem Kinderkarussell war ein Pferd an den Beinen aufgehängt, ein Metzger wetzt sein Messer, die Aufschrift lautete: «Lasagne». Der weltberühmte Street-Art-Künstler, der seine Identität geheim hält, sprach in einem seiner raren Interviews von einem «Festival für Kunst, Unterhaltung und Anarchismus für Einsteiger». Seine Installationen seien einerseits anspruchsvoll, andererseits aber auch einfach «Mist».

Geldsegen in der Region

Die täglich 4000 Eintrittskarten waren stets ausverkauft. Für das eher trostlose, krisengeschüttelte Weston-super-Mare brachte die Ausstellung einen warmen Geldregen: Die zuständige Behörde North Somerset Council sprach von sieben Millionen Pfund (über zehn Millionen Franken) Einnahmen für die heimische Wirtschaft, Schätzungen lokaler Geschäftsleute gingen gar vom Dreifachen aus. Jetzt denke man über Anschluss-Projekte nach. (egg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Ich identifiziere mich als koreanisch» – sagt britische Person und erntet einen Shitstorm

Oli London sorgte im Internet für einen Shitstorm, nachdem London sich als non-binär und «koreanisch» outete. Der K-Pop-Fan unternahm damit den nächsten Schritt, noch mehr wie das Idol Park Jimin auszusehen und zu sein.

Die Social Media Persönlichkeit Oli London löste im Netz einen Shitstorm aus, nachdem London sich letzte Woche als non-binäre Person geoutet hat, die sich als koreanisch identifiziert. Oli London, in Grossbritannien geboren und aufgewachsen, möchte fortan mit den Pronomen they/them/Korean/Jimin angesprochen werden.

Wieso Jimin? Bei Park Jimin handelt es sich um einen Sänger der K-Pop-Gruppe «BTS» und das grösste Idol Londons.

Schon vor einigen Jahren hatte London damit begonnen, sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel