International
Leben

Vereitelter Anschlag auf Taylor-Swift-Konzerte in Wien: Pläne des Täters

Vereitelter Anschlag auf Taylor-Swift-Konzerte in Wien: Das hatte der Täter eigentlich vor

19.01.2025, 13:2819.01.2025, 13:28

Der Hauptverdächtige für die Anschlagspläne auf Konzerte von US-Star Taylor Swift in Wien soll zuvor einen Anschlag im Ausland geplant haben. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte eine Ausweitung der Ermittlungen. Laut «Kronen Zeitung» besteht der Verdacht, dass der 19-Jährige vor einer Moschee in Dubai einen Soldaten niederstechen und mit dessen Pistole um sich schiessen wollte.

Er habe sich im letzten Moment gegen einen Angriff entschieden, weil er befürchtete, «im Kugelhagel der Polizei zu sterben und davor leiden zu müssen», zitiert das Blatt aus einer Befragung des Beschuldigten.

Angeblich weitere Ziele in Saudi-Arabien und der Türkei

Der Anschlag habe zeitgleich mit zwei weiteren Attacken in Mekka und Istanbul am 11. März 2024 – am Beginn des Fastenmonats Ramadan – stattfinden sollen.

Dazu seien Freunde des Hauptverdächtigen nach Saudi-Arabien und in die Türkei geflogen, schreibt die «Kronen Zeitung». In Mekka habe einer von den drei IS-Anhängern tatsächlich mehrere Personen niedergestochen. Er sitze nun in Saudi-Arabien im Gefängnis, hiess es. Unklar sei, was in der Türkei passiert sei. Die Pläne für das Swift-Konzert seien bei dem 19-Jährigen erst im Juli 2024 nach einem Zeitungsartikel über das bevorstehende Mega-Event im Wiener Ernst-Happel-Stadion gereift.

Jüngst hatte ein Gutachten den jungen Mann für schuldfähig befunden. Er soll im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im August 2024 einen Selbstmordanschlag auf das zweite von insgesamt drei in Wien vorgesehenen Taylor-Swift-Konzerten geplant haben. Der 19-Jährige war zwei Tage vor dem ersten Konzert festgenommen worden. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
13 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
El_Chorche
19.01.2025 13:54registriert März 2021
"aus Angst, leiden zu müssen"

Oh Mann... Mehrtürer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
822
Melden
Zum Kommentar
avatar
Speedy Gonzalez
19.01.2025 13:46registriert Oktober 2023
Eigentlich sollte er im Gefängnis den Schaden den er verursacht hat abarbeiten.

Essen gäbe es einmal am Tag und schlafen könnte er vier Stunden, den Rest müsste er schuften und zwar bis an sein Lebensende.

Das wäre auch fair gegenüber denen die durch ihn einen wirklichen Schaden erhalten haben.
4417
Melden
Zum Kommentar
avatar
T13
19.01.2025 14:18registriert April 2018
Machen solche Artikel wirklich Sinn?
Der Anschlag wurde vereitelt. Somit sollte es doch abgeschlossen sein und man sollte solchen Individuen nicht immer mehr und mehr Bühne geben.
Was er genau tun wollte braucht niemand, ausser der Strafverfolgung wirklich zu wissen oder nicht?
3413
Melden
Zum Kommentar
13
Hundedompteur trat in Europa-Park-Show auf – jetzt muss er seine Tiere abgeben
Ein Mann ist mit seinen zwölf Hunden in einer Zirkusshow des Europa-Parks aufgetreten. Die Tierschutzorganisation Peta veröffentlichte daraufhin Aufnahmen, die zeigen, wie die Tiere misshandelt werden. Nun hat ein Gericht entschieden, dass der Halter die Tiere dauerhaft abgeben muss.
Der Fall gelangte im Dezember 2025 ans Licht. Die Tierschutzorganisation Peta veröffentlichte Aufnahmen, die zeigen, wie der Halter einer Hündin den Mund zu hält und sie mit einem Seil schlägt. Die Hunde wirkten ängstlich und wurden laut der Lahrer Zeitung teilweise in zu kleinen und kalten Käfigen gehalten. Ausserdem hätten nicht alle Tiere Zugang zu Wasser gehabt.
Zur Story