Luftfahrt
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Travelers wait to board their flights at Miami International Airport in Miami, Tuesday, Nov. 25, 2014. Thanksgiving travelers along the East Coast were heading out early because of a forecast calling for a nor'easter that will bring rain and snow. All the major U.S. airlines were closely monitoring the situation but have not yet canceled flights. (AP Photo/Alan Diaz)

Flughafen Miami (Archiv). Teilevakuierung im Oktober. Bild: Alan Diaz/AP/KEYSTONE

Alarm am Flughafen Miami

90'000 Dollar Strafe für Witz über Bombe im Gepäck

Dieser Scherz kommt einem venezolanischen Arzt teuer zu stehen: Manuel Alvarado muss 90'000 Dollar zahlen – weil der 60-Jährige am Flughafen in Miami behauptete, er habe eine Bombe im Gepäck. Seine Richtigstellung kam zu spät. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Inzwischen bedauert Manuel Alvarado den «schwersten Fehler seines Lebens» sehr. Der Arzt aus Venezuela ist nach Angaben seines Anwalts zu einer Strafe von knapp 90'000 Dollar (etwa 72'000 Euro) verurteilt worden. Der 60-Jährige hatte am 22. Oktober die teilweise Evakuierung des Flughafens von Miami und die Entsendung von Bombenentschärfern ausgelöst. Ein «Aussetzer seines Verstandes» habe ihn zu der Bemerkung veranlasst, erklärte sein Anwalt. 

Vor dem Boarding eines Fluges nach Bogotá war Alvarado von einem Sicherheitsmann zu seinem Gepäck befragt worden. Er habe eine Bombe mit dem Plastiksprengstoff C4 dabei, antwortete der Arzt auf die Routinefrage. Zwar stellte er rasch klar, dass das ein Witz gewesen sei. Doch kam die Richtigstellung zu spät: Die Flughafenbehörden hatten bereits eine Teilevakuierung angeordnet und Sprengstoffexperten herbeigerufen. Die Massnahmen führten zu etlichen Flugverspätungen. 

Dafür, dass er die Strafe akzeptiert, wird der Vorwurf eines falschen Bombenalarms fallen gelassen. Allerdings muss der Chirurg noch in den USA bleiben, bis er die Strafe bezahlt hat. Der überwiegende Teil der Summe geht laut der Zeitung Miami Herald an fünf Fluggesellschaften, die von der Teilevakuierung des Flughafens betroffen waren. (wit/AFP)

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