MH17
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04645923 Debris of the MH17 plane crash brought back from the crash site in eastern Ukraine is on display for friends and family of the flight's victims at airbase Gilze-Rijen in Rijen, The Netherlands, 03 March 2015.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN

Die Trümmer werden auf einem niederländischen Militärflughafen untersucht. Bild: EPA/ANP

Flug MH17: Angehörige können erstmals Trümmerteile ansehen

03. März 2015, 19:47 Uhr

Das Wrack des abgestürzten Fluges MH17 wird derzeit in den Niederlanden untersucht. Der Sicherheitsrat des Landes hat nun neue Bilder der Wrackteile veröffentlicht.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Den Haag - Zum ersten Mal haben die Angehörigen der 298 Todesopfer des über der Ukraine abgestürzten Fluges MH17 die Wrackteile der Maschine ansehen dürfen. Sie wurden am Dienstag durch die Hallen des niederländischen Militärflughafens in Gilze-Rijen geführt, wo die Trümmer untersucht werden. Insgesamt 500 Angehörige wollten in dieser Woche die Reste besichtigen, teilte der niederländische Sicherheitsrat OVV in Den Haag mit. Anschliessend sollen Experten den vorderen Teil des Flugzeugs rekonstruieren.

Die Maschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine vermutlich abgeschossen worden. Alle Menschen an Bord starben. Die ukrainische Regierung und der Westen gehen davon aus, dass Flug MH17 von prorussischen Rebellen mit einer russischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Russland und die Rebellen hingegen sehen die Verantwortung bei der ukrainischen Regierung.

Der OVV veröffentlichte auch ein Video mit neuen Bildern der Trümmer:

Die Wrackteile der Boeing 777 waren im Dezember auf den Stützpunkt im Norden des Landes gebracht worden, um die Absturzursache genauer zu untersuchen. Da zwei Drittel der Insassen Niederländer waren, leitet Den Haag die Ermittlungen.

Am Absturzort mussten die Experten ihre Arbeit wegen der anhaltenden Gefechte zwischen der ukrainischen Armee und den Separatisten mehrfach unterbrechen. Noch im März soll mit der dreidimensionalen Rekonstruktion von Teilen der Maschine begonnen werden. Die Untersuchung soll im Sommer abgeschlossen sein.

kis/dpa/AFP

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

+++ Newsticker MH17-Abschuss +++

Separatisten übergeben Flugschreiber an Malaysia

Newslage am Montagmittag, 21. Juli 2014

Kremlchef Wladimir Putin hat eine Verantwortung Russlands für den Absturz des malaysischen Flugzeugs in der Ukraine zurückgewiesen und vor einem «Missbrauch» der Katastrophe gewarnt. «Hätte man die Kampfhandlungen im Osten der Ukraine nicht am 28. Juni wiederaufgenommen, wäre diese Tragödie sicher nicht geschehen», sagte er in einer am Montag in Moskau veröffentlichten Videobotschaft.

Der Kreml habe alle Konfliktseiten mehrfach aufgerufen, die Gefechte …

Artikel lesen
Link zum Artikel