Natur
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bardarbunga island vulkan

Asche und Lava: Das Innere der Erde droht aus dem isländischen Vulkan Bardarbunga auszubrechen.   Bild: bardarbunga-webcam

Vulkan-Ausbruch

Alarmstufe von «Rot»auf «Orange» gesenkt – doch Vulkan Bardarbunga auf Island spuckt immer noch Lava



bardarbunga island vulkan

Alarmstufe Rot: Bardarbunga tobt. Menschen sind bis anhin keine in Gefahr.  Bild: EPA/EFE

Der Bardarbunga-Vulkan auf Island ist in der Nacht auf Freitag ausgebrochen. Laut einer Meldung des nationalen Krisenzentrums auf Island verlief der erwartete Ausbruch zwischen dem Bardarbunga- und dem Askja-Vulkan bisher ruhig

Dem Krisenzentrum zufolge gibt es derzeit keine Anzeichen für eine explosive Eruption. Damit sei die Gefahr von Aschebildung und damit einer Störung des internationalen Flugverkehrs in den frühen Morgenstunden am Freitag zunächst gering.

Dennoch verhängten die Behörden erneut ein begrenztes Flugverbot und setzten die Warnstufe für den internationalen Flugverkehr auf «Rot». Das bedeutet, dass im gesperrten Luftraum kein Flug erlaubt ist. 

Im Laufe des Freitags senkte das Institut den Alarm auf Orange herunter. Das bedeutet, dass der Bárdarbunga eine erhöhte oder steigende Aktivität mit erhöhtem Eruptionspotenzial zeigt. Entscheidend für den Schritt war, dass die Behörden keine Asche in der Luft feststellen konnten. Die Partikel können im Extremfall zum Ausfall von Flugzeugtriebwerken führen. 

epa04365912 A general view of the Vattnajokull glacier the site of the Bardarbunga volcano under the Dyngjujokull ice cap in Iceland, 24 August 2014. Icelandic authorities early 24 August 2014 registered the strongest earthquake so far at the Bardarbunga volcano in the south-east, where activity increased a week ago, and maintained a red alert warning for aviation. The magnitude 5.3 earthquake was the largest seismic activity in the past week, and the largest at Bardarbunga since 1996, geophysicist Gunnar Gudmundsson at the Icelandic Meteorological Office reported.  EPA/VILHELM GUNNARSSON / FRETABLADID ICELAND OUT: EDITORIAL USE ONLY/NO SALES  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Blick auf den Bardarbunga unter dem Gletscher Vatnajökull.   Bild: EPA/FRETABLADID

Die Spalte, aus der die Lava um kurz nach Mitternacht erstmals austrat, ist nach Angaben der in die Region geflogenen Wissenschaftler rund einen Kilometer lang. Das Gebiet des Ausbruchs liegt etwa in der Mitte Islands. Die Region ist praktisch unbewohnt

Seit knapp zwei Wochen wieder aktiv

Der Bardarbunga ist der grösste Vulkan Islands, er liegt unter dem Gletscher Vatnajökull im Südosten des Landes. Erst am Dienstag war er wieder von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. 

Experten registrierten einen Erdstoss der Stärke 5,7, wie der isländische Wetterdienst mitteilte. Es war die stärkste Erschütterung, seit der Vulkan vor knapp zwei Wochen wieder aktiv geworden war, und das heftigste Erdbeben in dem Gebiet seit 1996. 

Wissenschaftler befürchteten, dass ein grösserer Ausbruch des Vulkans erhebliche Schäden anrichten und durch Aschewolken den Flugverkehr in Nordeuropa und über dem Nordatlantik behindern könnte

Im April 2010 hatte die Eruption des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull einen Monat lang den Flugverkehr in Europa lahmgelegt. Mehr als 100.000 Flüge wurden gestrichen, mehr als acht Millionen Reisende sassen zum Teil tagelang auf Flughäfen fest. (rar/sda/apa)

Verfolgen Sie hier die Livecam vom Bardarbunga.

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