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Klage gegen Automatenfirma

Spielsüchtiger bekommt 526'000 Franken zurück

Eine Automatenfirma aus Österreich muss einem Spielsüchtigen fast eine halbe Million Euro zurückerstatten. Vor Gericht hatte der Mann argumentiert, wegen seiner Sucht sei er nicht geschäftsfähig gewesen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Rund 526'000 Franken plus Zinsen bekommt ein spielsüchtiger Österreicher erstattet, der nach eigenen Angaben etwa 960'000 Franken an Automaten verzockt hatte. Der Mann zog vor Gericht und bekam Recht. Das meldet unter anderem der Sender ORF unter Berufung auf das schriftliche Urteil.

Spielautomaten im Untergeschoss stehen bereit fuer die Neueroeffnung des Casinos Baden in Baden vom 30. November 2012, aufgenommen am Donnerstag, 29. November 2012. (KEYSTONE/Stefan Deuber)

Spielautomaten im Casino Baden. Bild: KEYSTONE

Der Mann hatte den Glücksspielkonzern Novomatic mit dem Argument verklagt, er sei als Spielsüchtiger nicht geschäftsfähig gewesen. Die Mitarbeiter der Casinos hätten ihn nicht vom Spielen abgehalten.

Dieser Argumentation schloss sich der Richter an. Laut ORF heisst es in der Urteilsbegründung, die durch Nutzung der Automaten abgeschlossenen Glücksspielverträge seien unwirksam, der Spieler könne die von ihm geleisteten Einsätze zurückfordern. Nach Überzeugung des Gerichts war der Einsatz von 437'950 Euro nachweisbar. Hinzu kommen vier Prozent Zinsen, berechnet ab Mitte 2011.

Der Anwalt des Klägers sprach von einem sehr seltenen Urteil. Novomatic legte nach Informationen der «Kronen Zeitung» Berufung ein.

(rls/AFP)

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Sonne-zwischen-den-Fingern-Fail

Er hat das Internet nach Photoshop-Hilfe gefragt – aber leider nur Trolle bekommen

Ein junger Mann wollte eigentlich nur, dass man ihm auf diesem Foto die Sonne zwischen die Finger montiert. 

Also bat er bei der Reddit-Gemeinde um Hilfe. Die wird in den meisten Fällen zwar gewährt, doch diesen Mann hat das Internet ganz augenscheinlich nicht so ernst genommen:

(rof) 

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